Von der Quelle bis zur Senke

Die Abfallströme aus der Industrie erfordern von den Verwertern ein spezifischeres Branchenwissen

Die künftigen abfallwirtschaftlichen Entwicklungen in Industrie und Handwerk zeigen unterschiedliche Verläufe und Tendenzen. Anders als bei der Herstellung von Erzeugnissen aus unbenutzten Ausgangsstoffen muß der Verwerter von Abfällen, insbesondere der werkstoffliche Verwerter, nicht nur mit wechselnden Qualitäten des Inputs rechnen, sondern auch mit Schwankungen des Mengenaufkommens beziehungsweise der Verfügbarkeit.

Die nachfolgenden Darstellungen geben Arbeitsergebnisse der Industrieabfall-Koordinierungsstelle Sachsen (IKS) wieder, die für einzelne Branchen ermittelt hat, welche Abfallströme zur Verwertung anfallen beziehungsweise welche Tendenzen anstehen und welche Trends zu erwarten sind. An Beispielen werden Unterschiede, Probleme und Möglichkeiten der werkstofflichen Verwertung diskutiert.

Dr.-Ing. Gert Wille ist Leiter der Industrieabfall-Koordinierungsstelle Sachsen und Vorstandsvorsitzender des Innovation & Kreislaufwirtschaft Sachsen e.V., Dresden



Copyright: © Rhombos-Verlag
Quelle: 01/2002 - Abfallablagerung (Februar 2002)
Seiten: 4
Autor: Dr.-Ing. Gert Wille

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