Die 2007 erlassene EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie richtet den Umgang mit Hochwasser neu aus, indem sie eine systematische Risikoanalyse einfuhrt. Die ersten Reaktionen fielen in Deutschland gemischt aus: es gab sowohl Skepsis als auch Zuspruch. Eine Studie der Universitat Bonn zielte darauf ab, die Akzeptanz in der Wasserwirtschaftsverwaltung zu ueberpruefen sowie Chancen und Problemen bei der Implementation aufzuzeigen.
Hierzu wurden Expertengesprache im Rhein-Einzugsgebiet durchgefuehrt.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 3 /2011 (März 2011) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Marc Daniel Heintz Prof. Dr. Jürgen Pohl | |
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Stark unterschiedliche Starkregengefahrenkarten nach den Leitfäden der Länder
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2024)
In den zurückliegenden Jahren haben Starkniederschläge schwere Überflutungen mit erheblichen Sachschäden und sogar Todesfällen verursacht. Mehrere Bundesländer haben Vorgehensweisen zur Erstellung von Starkregengefahrenkarten entwickelt und diese in Leitfäden veröffentlicht. Im Regelfall wird die Erstellung von Starkregengefahrenkarten nach diesen Leitfäden gefördert, wodurch mittlerweile zahlreiche Kommunen Karten erstellt haben.
Herausforderungen im Einsatz des THW bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe 2021
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Das Technische Hilfswerk (THW) ist die operativ taktische Organisation für den Zivilschutz des Bundes. Sie untersteht dem Bundeministerium des Innern und für Heimat (BMI). Seit ihrem Gründungsjahr im Jahr 1950 gewährleisten THW-Einsatzkräfte, dass Menschen in Not so schnell wie möglich Hilfe erhalten. Aktuell engagieren sich bundesweit mehr als 80 000 Männer und Frauen ehrenamtlich in 668 Ortsverbänden. Davon sind mehr als 12 000 Mädchen und Frauen. Hauptamtlich beschäftigt das THW rund 1 800 Mitarbeitende und es gibt zusätzlich bis zu 2 000 Bundesfreiwilligendienst-Plätze pro Jahr. Somit arbeiten 97 % der THW-Angehörigen als Ehrenamtler und engagieren sich in ihrer Freizeit, um Menschen in Not kompetent Hilfe leisten zu können.
Hochwassergefahren- und -risikoarten sind Arbeitsgrundlage in Sachsen-Anhalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2021)
Die Hochwassergefahren- und -risikoarten sind weitaus mehr als ein obligatorischer Beitrag zur Umsetzung der europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie. Vorgestellt werden das Zustandekommen und die Verwendung der Karten sowie die Weiterverwendung der den Karteninhalten zugrundeliegenden Daten in Sachsen-Anhalt.
Wind Farm Development in the Belgian Part of the North Sea: A Policy Odyssey without Precedent
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Belgium has a coastline of 65 km and a territorial sea and continental shelf of 3 600 km,2 thus making it the smallest maritime area in North-West Europe. The Belgian marine environment is intensively used by different actors, competing with each other for limited space. Activities include recreation and tourism, shipping, fisheries, dredging, military activities, laying of cables and pipelines and mineral extraction.
Hochwasserrisikomanagement – aktueller Forschungsbedarf
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2009)
Unter dem vielfältigen Eindruck der katastrophalen Wirkungen der August-Hochwasser 2002 an Elbe und Donau wurde die BMBF- Förderinitiative „Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse“ (RIMAX) mit insgesamt 38 Projekten ins Leben gerufen. Fast parallel dazu wurde neben vielfältigen anderen EU-Hochwasserforschungsinitiativen ab 2007 die Initiative „ERA-NET-CRUE“ zum Hochwasserrisikomanagement in Europa mit 13 Projektpartnern gefördert. Gegenwärtig steht die detaillierte Auswertung und Praxisumsetzung dieser gerade erst zu Ende gegangenen Forschungsinitiativen, die mit einem Umdenken vom bisherigen Hochwasserschutzversprechen zum Risiko-Abwägungsprozess verbunden sind, an.
