Mit Hilfe von Stauwehren kann der Grundwasserstand in Dränflächen so gesteuert werden, dass den Belangen der Landwirtschaft, des Hochwasserschutzes und der Gewässergüte Rechnung getragen wird. Für die Wechselwirkungen zwischen Niederschlag, Grund- und Vorfluterwasserstand,
Dränabfluss und Abfluss über ein Wehr wurde ein auf Excel basierendes, leicht
anwendbares
Berechnungsverfahren entwickelt. Beispielrechnungen zeigen Möglichkeiten
des vorbeugenden Hochwasserschutzes in verschiedenen Böden, den Einfluss des Dränabstandes
und der Krautungshäufigkeit im Vorfluter auf die Funktionsweise des gesamten Systems.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 3 /2011 (März 2011) | |
| Seiten: | 7 | |
| Autor: | Prof. a. D. Dr. Isidor Storchenegger Dipl.-Ing. Barbara Bohne Prof. a. D. Dr. Dr. h. c. Peter Widmoser | |
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Herausforderungen in der Wasserwirtschaft bedürfen innovativer Lösungen
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Wasser ist ein besonderes Gut. Es dient Menschen, Tieren und Pflanzen als Lebensgrundlage und ist nicht substituierbar. Obwohl Deutschland ein wasserreiches Land ist, ist die Wasserversorgung mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. So wird es aufgrund des Klimawandels in Zukunft häufiger regional und saisonal zu Wasserknappheiten kommen, die Nutzungskonflikte unter und zwischen privaten, gewerblichen und landwirtschaftlichen Verbrauchern befördern.
Das Schweizer Sicherheits- und Risikokonzept für Stauanlagen - ein Konzept für Deutschland?
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Mit Einführung der DIN 19 700 (2004) vollzog sich ein Wandel der Sicherheitsphilosophie deutscher Stauanlagenvorschriften. Erstmals enthalten technische Stauanlagen- Regelwerke in Deutschland die Vorgabe, verbleibende Risiken infolge der Einwirkungen aus Hochwasser und Erdbeben bei Überschreiten der Werte für den Bemessungsfall 2 zu bewerten sowie ggf. durch technische und organisatorische Maßnahmen ausreichend zu reduzieren.
Zum Einsatz automatisierter Pipelines zur Datenqualifizierung im Talsperrenmanagement
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Im Talsperrenmanagement fallen große Datenmengen unterschiedlichen Ursprungs an. Die Datenniveaus dieser Daten unterscheiden sich dabei in ihrer räumlichen sowie zeitlichen Skale. Das alleinige Aufnehmen dieser ist nach teils Jahrzehnten der Sammlung nicht ausreichend. Um diesen wasserwirtschaftlichen Schatz zu heben, gilt es diese Daten über automatisierbare Pipelines zu verarbeiten, Auswertungsroutinen bereitzustellen und diese damit auszuwerten.
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