PAK Mobilität aus Recyclingbaustoffen unter Betonsteinpflaster und in Labortestverfahren

Zur Überprüfung der Realitätsnähe von Auslaugtests für Recyclingbaustoffe wurde die Mobilisierbarkeit von PAK aus 6 verschiedenen Materialien in praxisgerechten Feldversuchen und an drei dieser Stoffe parallel dazu mit methodisch sehr unterschiedlichen Laborauslaugverfahren untersucht.

Jährlich fallen in Deutschland circa 50 Mio. t Bauschutt an, von denen etwa 90 % als Materialien z. B. für den Erd- und Straßenbau recycelt werden. Die Materialien müssen vor dem praktischen Einsatz auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft werden. Ein wesentlicher Parameter, der die Wiederverwendbarkeit von Recyclingbaustoffen einschränken kann, ist der Gehalt an Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Dabei ist weniger deren Gesamtgehalt als vielmehr die mögliche Auswaschung unter dem Einfluss der Atmosphärilien und damit eine Grundwassergefährdung von ausschlaggebender Bedeutung. Ein besonderes Problem ist die Abschätzung der in der Praxis tatsächlich mobilisierbaren PAK-Mengen. Dafür, sowie auch für anorganische Parameter, wurden verschiedene Laborauslaugverfahren entwickelt, deren Aussagekraft für die in der Praxis zu erwartenden Schadstoffmobilitäten umstritten ist.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 04/2012 (April 2012)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dr. Dietmar Goetz
Dipl. Ing. Wilfried Gläseker

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