Präzisionsarbeit beim Bau einer Deponie-Basisabdichtung: Bagger hören auf Signale aus dem All

Mit einer Kombination aus mineralischen und polymeren Dichtungslagen erstellten Bauspezialisten die Basisabdichtung für die Erweiterung einer Sonderabfalldeponie. Wie bereits im älteren Teil der Deponie soll hier später ein intakter natürlicher Lebensraum entstehen. Das Unternehmen setzte dabei auf eine enge Taktplanung und den Einsatz von GPS-gesteuerten Großgeräten.

Foto: Köster GmbH(10.10.2013) Wer aus Dormagen-Rheinfeld stadtauswärts fährt, ahnt nichts davon, dass hier seit 1976 die Produktionsrückstände aus dem Chempark Dormagen eingelagert werden. Für die 41.500 m2 große Erweiterung dieser Sonderabfalldeponie erstellte die Köster GmbH im Auftrag der Currenta GmbH & Co. OHG eine Basisabdichtung mit modernster Technik. In stillgelegten und rekultivierten Bereichen des Betriebsgeländes haben sich bereits heute seltene Tiere und unzählige Pflanzenarten angesiedelt.
Mit tonnenschweren Baugeräten rückte die Köster GmbH im Sommer 2012 in Dormagen- Rheinfeld an, um die Sonderabfalldeponie des Chempark Dormagen mit einer Basisabdichtung, die zwei hochsensible Dichtungselemente miteinander verknüpft, zu erweitern. Diese Kombinationsabdichtung dient dazu, die potentiellen Schadstoffe der künftig eingelagerten Deponate zurückzuhalten und somit die natürliche Umgebung und das Wohl der Allgemeinheit zu schützen. Dazu erstellten die Bauspezialisten zwei Dichtungskomponenten: Zuerst entstand eine 75 cm dicke mineralische Abdichtung aus Ton, die allein schon nahezu wasserundurchlässig ist, und im nächsten Schritt bauten sie als zusätzliche Abdichtungskomponente eine 2,5 mm dicke Kunststoffabdichtungsbahn (KDB) ein...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Köster GmbH (Osnabrück); Currenta GmbH & Co. OHG
Autorenhinweis: Heike van Braak, Köster GmbH
Foto: Köster GmbH



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Oktober 2013 (10.10.2013) (Oktober 2013)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Heike van Braak

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