Beim Schreddern von harten Gegenständen sind die Antriebe hohen Belastungen ausgesetzt: Hochdynamische Angelegenheit

Die nicht unumstrittene Abwrackprämie vor einigen Jahren ist noch im Gedächtnis, und das Problem einer drohenden Rohstoff-Verknappung ist aktueller denn je. Experten raten: Anstatt Gebrauchtwagen günstig ins Ausland zu verkaufen, sollten sie als Rohstoffe im Land behalten werden. Dazu müssen sie in großen Mengen geschreddert werden – nicht nur für die Schredder-Anlagen eine große Herausforderung.

Foto: K. Michel / pixelio.de(10.10.2013) Über 1,5 Millionen Fahrzeuge wurden im Jahr 2009, staatlich gefördert durch die Abwrackprämie, verschrottet. Spätestens damals stellten sich viele die Frage: Was passiert eigentlich mit all den alten Autos? So mancher kann erwarten, beim Urlaub im sonnigen Afrika oder beim Kurztrip nach Rumänien seinen ehemaligen fahrbaren Untersatz wieder zu treffen, der noch vor zwei Jahren in der eigenen Garage stand.
Alte Autos werden darum immer öfter von zertifizierten Betrieben ausgeschlachtet und nur die Einzelteile im Gebrauchthandel per Internet vertrieben. Die Karosserie und Baujahre oder Marken, für die kein Ersatzteilbedarf besteht, werden geschreddert und dann als wiederverwendbares Recyclingmaterial erneut im Automobilbau oder anderen Industriezweigen verwertet. Bei dieser anspruchsvollen Aufgabe müssen die Zerkleinerungsmaschinen Unglaubliches leisten, um nicht nur ein zuverlässiges Ergebnis zu liefern, sondern auch eine lange und störungsarme Lebensdauer zu bieten. Besonders die Antriebe müssen hohe Belastungen aushalten und enorme Kräfte aufbringen, um ganze Autos in weiterverwertbare Granulate zu verwandeln...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Baumüller Nürnberg GmbH; Untha shredding technology GmbH (Kuchl, Österreich) Autorenhinweis: Susanne Aufmuth, Baumüller GmbH
Foto: K. Michel / pixelio.de



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Oktober 2013 (10.10.2013) (Oktober 2013)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Susanne Aufmuth

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