Die Gewölbesperre Kölnbrein im Süden Österreichs wurde in den Jahren 1974 bis 1977 errichtet. Mit einer Bauwerkshöhe von 200 m und einer Kronenlänge von 626 m ist sie die größte Talsperre Österreichs. Das Stauziel des Kölnbreinpeichers mit 200 Mio. m3 Nutzinhalt liegt auf 1 902 m.
Die Gewölbemauer Kölnbrein wurde in den Jahren 1974 bis 1977 errichtet. Mit einer Bauwerkshöhe von 200 m und einer Kronenlänge von 626 m ist sie die größte Talsperre Österreichs. Aufgrund wasserseitiger Risse unter den hohen Sperrenblöcken und den damit verbundenen Durchsickerungen sowie aus statischen Gründen musste die Sperre 1989 bis 1993 saniert werden. Diese Sanierungsmaßnahmen waren erfolgreich, jedoch sind die Durchsickerungen im Laufe der Jahre wieder angestiegen, da die wasserseitigen Risse nach wie vor einem geringen Öffnungsspiel mit bleibenden Verformungszuwächsen unterliegen. Aus diesem Grund entschloss man sich, die vorhandenen Wasserwegigkeiten durch geeignete Injektionen einzuengen. Die Injektionen wurden in zwei Jahresetappen, jeweils bei höherer Staulage als bei der ursprünglichen Sanierung, ausgeführt.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 05/2013 (Mai 2013) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Johannes Grillitsch Dr. Roman Kohler Ing. Kurt Kogler Johann Hechenbichler | |
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From Mail to Milwaukee
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2025)
Im Folgenden wird über eine Wasserinfrastruktur-Begegnungsreise im April dieses Jahres nach Milwaukee und Chicago berichtet. Die Reise gab einen umfassenden Einblick in wasserwirtschaftliche Strukturen, technische Entwicklungen und institutionelle Rahmenbedingungen in zwei Bundesstaaten der USA.
Experimentelle Untersuchungen zu Sedimentablagerungen in einer
Flusskrümmung am Mittelrhein
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Die Bundesanstalt für Wasserbau untersucht im großmaßstäblichen Modellversuch eine für die Binnenschifffahrt herausfordernde Krümmung im Mittelrhein bei Oberwesel. In der Flusskrümmung wird die Schifffahrt durch Sedimentanlandungen entlang einer Kiesbank am Innenufer erschwert.
Diese Anlandungen werden derzeit durch Baggerung wiederkehrend entfernt. Flussbauliche Maßnahmen sollen helfen, den Unterhaltungsaufwand zu vermindern. Eine besondere Herausforderung bei der Modellierung lag darin, das Natursediment auf ein geeignetes Modellsediment zu übertragen.
Als Modellsedimente wurden verschiedene Kunststoffgranulate unterschiedlicher Dichte als Granulatmischungen
eingesetzt.
Verbesserung des Prozessverständnisses der Kraftwerkspassage von Aalen durch neuartige Ansätze
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die Passage einer Wasserkraftanlage kann bei abwärts wandernden Fischen zu schweren Schäden führen, welche beispielsweise durch Rechen und Bypässe, fischangepasstes Turbinenmanagement und fischangepasste Turbinen reduziert werden können. Es werden zwei Ansätze dargestellt, die das Prozessverständnis während der Kraftwerkspassage verbessern können. Beide Ansätze bieten die Möglichkeit, die Auswirkungen von Wasserkraftanlagen auf abwandernde Aale besser zu verstehen
und diese in der Bemessung und Planung von Wasserbauwerken zu berücksichtigen.
Sandspeicherdämme für die Wasserversorgung im erosionsreichen Eritrea
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Noch immer gibt es weltweit viele Regionen, in denen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben – so etwa im Begu-Tal im Inland des ostafrikanischen Landes Eritrea. Technik ohne Grenzen e. V. und das lokale Water Resource Department arbeiten daher an einer nachhaltigen
Lösung, um die kritische Wassersituation vor Ort zu entspannen: ein Wasserspeicher, der auf der bewährten Sandspeichertechnik beruht, aber in dieser Größenordnung und Form noch nie umgesetzt wurde. Die vielen Hürden werden dabei in enger Zusammenarbeit mit der lokalen
Bevölkerung genommen.
Verluste und Auslegung von Schrägrechen anhand ethohydraulischer Studien
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Als mögliche Lösung zur Herstellung des Fischschutzes und der Durchgängigkeit an Wasserkraftwerken hat sich der schräg angeströmte Horizontalstabrechen, hier als Schrägrechen bezeichnet, inzwischen bewährt. Nun wurden anhand wissenschaftlicher Labor- und Feldstudien die Ermittlung
der hydraulischen Verluste, d. h. Rechenverluste, am Schrägrechen und die hydraulischen Signaturen, welche durch den Rechen hervorgerufen werden, untersucht. Die Schutz- und Leitwirkung auf abwandernde Lachssmolts und Aale konnte daran anknüpfend in ethohydraulischen Studien für
unterschiedliche Rechenparameter ermittelt werden.
