Einsatz innovativer Technologien und Bauverfahren beim Bau der 133 m hohen Gomal-Zam-Walzbeton-Bogengewichtsstaumauer

In diesem Beitrag wird über innovative Technologien und neuartige Bauverfahren für Walzbeton-Bogenstaumauern, die beim Bau der Gomal-Zam-Walzbeton-Bogengewichtsstaumauer angewendet wurden, berichtet. Hauptsächlich werden die Herstellung von Block-Schwindfugen, Nachkühlung der Walzbetonmauer mittels einbetonierter Kühlschläuche und Verpressung der Querblockfugen durch ein mehrfachverpressbares Injektionsschlauchsystem dargestellt. Die daraus gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse bestätigten die Eignung der Technologien und Bauverfahren zum Einsatz für Walzbeton-Bogenstaumauern.

Walzbeton (Roller-Compacted Concrete; RCC) als innovativer Baustoff und neuartiges Bauverfahren hat sich in den letzten drei Jahrzehnten geradezu stürmisch entwickelt und wird weltweit zum Bau von Talsperren, vorwiegend von Gewichtsstaumauern, in immer größerem Maße eingesetzt. Die Anwendung von Walzbeton in Bogenstaumauern stellt sich allerdings noch als große Herausforderung dar. Diese liegen im Wesentlichen bei der Herstellung der temporären Querfugen zur Verhütung von Rissbildung in der Mauer und der anschließenden Fugenverpressung, da ein Injektionssystem während des Einbaus des Walzbetons bei der Fugenherstellung in die Fugenkonstruktion mitmontiert wird. Da die Walzbeton-Bogenstaumauer vor der Fugenverpressung bis zu einer Injektionstemperatur abkühlen muss, ist in der Regel die Nachkühlung der Walzbetonmauer erforderlich. Um diese Probleme anzugehen, werden einige innovativen Technologien und neuartigen Bauverfahren entwickelt, die beim Bau der Gomal-Zam-Walzbeton-Bogengewichtsstaumauer angewendet wurden. In diesem Artikel werden neben der Darstellung der Hauptmerkmale des Gomal-Zam-Projekts die speziellen Bauverfahren und Technologien erläutert.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 05/2013 (Mai 2013)
Seiten: 4
Autor: Dr.-Ing. Chongjiang Du

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