Talsperren sind seit jeher wesentliche Infrastrukturbauwerke und für die Entwicklung sowie den Wohlstand einer Gesellschaft von großer Bedeutung. Die Speicherung von Wasser für die Bewässerung, die Wasserversorgung und für den Hochwasserschutz hat bereits in den alten Hochkulturen eine wesentliche Rolle gespielt. In Österreich dienen Speicherbecken in erster Linie der Energieerzeugung aus Wasserkraft, dem Hochwasserschutz und auch für den Betrieb von Beschneiungsanlagen
Eine Organisation mit klar geregelten Zuständigkeiten ist wesentlich für die Gewährleistung des sicheren Betriebs von Talsperren. Auf der Seite des Eigentümers sind für die Durchführung der Überwachung sowohl Talsperrenwärter als auch Talsperrenverantwortliche maßgebend. Die Nominierung des Talsperrenverantwortlichen erfolgt in Österreich durch den Talsperrenbetreiber unter Vorbehalt der Zustimmung durch die Behörde. Dabei sind als Voraussetzungen ein einschlägiger Studienabschluss und die Erfahrung mit den zu betreuenden Anlagen zu nennen. Aus dem Erfordernis einer objektivierten, abgestimmten Vorgehensweise in der Beurteilung von Talsperren und den dabei auftretenden Besonderheiten werden vom österreichischen Nationalkomitee für Talsperren Fortbildungsseminare angeboten. Diese Kurse sind jeweils angepasst und sind ausgerichtet auf die Bedürfnisse des Wartenpersonals, der Talsperrenwärter und der Talsperrenverantwortlichen. In diesen Kursen und Seminaren für die Ausbildung junger Ingenieurinnen und Ingenieure werden insbesondere die Grundlagen für die Talsperrenüberwachung und Sicherheitsüberprüfung vermittelt und diese in praktischen Übungen vertieft, um so auch in Zukunft Anlagen sicher zu betreiben.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 05/2013 (Mai 2013) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Prof. Dr. Gerald Zenz Dipl.-Ing. Dr. Pius Obernhuber Dipl.-Ing. Helmut Czerny | |
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Die schwerwiegenden Folgen von Krieg und Umweltzerstörung für die öffentliche Trinkwasserversorgung der Stadt Pokrovsk in der Ukraine
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Im Osten der Ukraine, vor allem in der von Krieg geprägten Region rund um die Stadt Pokrovsk, ist die Situation der öffentlichen Trinkwasserversorgung kritisch. Die bereits langanhaltenden militärischen Auseinandersetzungen verbunden mit industriellen Altlasten und mangelnder Wasserinfrastruktur verschärfen die Lage erheblich. Dieser Beitrag macht auf die Trinkwassersituation in der Region Pokrovsk, die als kennzeichnendes Beispiel für die Wasserproblematik in den ukrainischen Kriegsgebieten dienen soll, aufmerksam.
Talsperren im Wandel der Zeit
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Die ältesten Talsperren der Neuzeit, gebaut als Bruchsteinmauern nach Vorstellungen von Otto Intze, sind heute über 100 Jahre alt. Für die wasserwirtschaftlichen Aufgaben gibt es Verschiebungen der Prioritäten in den einzelnen Nutzungen. Die Kommunikation und Darstellung der Wirksamkeit von Talsperren für die gesellschaftliche Akzeptanz ist bis heute ein Problem, so dass eine einfache Kennzahl aus dem Verhältnis von Stauvolumen zum Gesamteinzugsgebiet vorgeschlagen wird, um den Nutzen, aber auch die Grenzen der Wirkung von Talsperren deutlich zu machen.
Automatisierte Erstellung digitaler Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen
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Vorgestellt wird eine Methode zum Erstellen von digitalen Böschungsoberkanten und Gewässerrandstreifen, die auf digitalen Geländemodellen und Open-Source-GIS-Software basiert. Über die Verarbeitung von hochauflösenden DGM-Daten und der Ableitung eines Ersatzfließgewässernetzes wurden die Böschungsoberkanten identifiziert und mit Attributen wie Gefälleneigung und Qualitätsklassen versehen. Für den Freistaat Sachsen konnten so über 63.600 km Böschungsoberkanten mit differenzierten Qualitätsmerkmalen und Abstandsflächen identifiziert werden.
Wanderwege und Abstieg - Interpretation der Untersuchungsergebnisse aus dem Workshop 2025 aus Sicht eines Wasserkraftbetreibers
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Im Rahmen der Veranstaltung „Ökologie und Wasserkraft“ 2025 der Wasserkraftbetreiber im Donaueinzugsgebiet wurden die Grenzen des technisch Machbaren, aber auch die offenen Fragen zum technischen Fischschutz und Fischabstieg an der Anlage selbst diskutiert. Bei den gewählten Ansätzen zum Erhalt gefährdeter Fischpopulationen, dem Populationsansatz, war wesentlich, sich dem Themenkomplex in einer naturwissenschaftlichen Weise zu nähern.
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Die Notwendigkeit der Moorwiedervernässung für Klima-, Boden-, Natur- und Gewässerschutz ist unbestritten. In der Umsetzungspraxis treten fachlich-rechtliche Konflikte auf, vor allem in den Feldern Naturschutz und Wasserwirtschaft. Dies wird im Sinne von Konflikt- und Synergiepotenzialen und im Hinblick auf mögliche Lösungen beleuchtet.
