Aus dem Bereich der Trinkwassergewinnung ist die Verockerung von Grundwasserbrunnen bekannt. Aufbauend auf dieser Idee arbeitet die Fa. Züblin daran, mit mechanischen, chemischen und biologischen Prozessen eine Blockierung bzw. Verringerung der Grundwasserströmung an Leckagestellen von Dämmen o. ä. zu erreichen. Der große Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass eine genaue Lokalisierung der Leckage nicht notwendig ist. Das BioSealing arbeitet mit dem natürlichen Grundwasserstrom, welches das Injektionsgut genau an die undichten Stellen transportiert und dort über die Initiierung eines biologischen Prozesses zu einer Abdichtung führt.
Im Zeitraum vom September 2008 bis September 2009 wurde zur Abdichtung von Vernässungszonen am Dammfuß des Rückstaubereiches des Kraftwerkes Greifenstein im Bereich der Stadt Tulln (Aubad) das BioSealing-Verfahren erstmals im Praxistest in Österreich eingesetzt. Im Rahmen der wasserrechtlichen Bewilligung des Projektes wurden ergänzend zum umfangreichen chemischen und bakteriologischen Testprogramm seitens der Behörde noch zusätzliche Sicherungsmaßnahmen (Erfassung der durchströmten Sickerwässer in Drainagen und Rückführung in die Donau etc.) vorgeschrieben.
Repräsentativ für den Einfluss der Nährlösung wurde vor allem die Erfassung der elektrischen Leitfähigkeit herangezogen.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 05/2013 (Mai 2013) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Georg Müller | |
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Modellierung des Bodenwasserhaushalts als Prognose-Instrument zur praxisnahen Abschätzung der Umweltauswirkungen einer Grundwasser absenkung
© Vulkan-Verlag GmbH (2/2010)
Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH plant zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Stadt Karlsruhe und der mitversorgten Umlandgemeinden in den Auwäldern des Rheins bei Karlsruhe den Bau eines neuen Wasserwerkes. Die Vorschriften zur wasserrechtlichen Genehmigung der Grundwasserentnahme sehen sowohl eine Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVPG, zuletzt geändert d. Art. 2 d. Ges. v. 23. Okt. 2007; BGBI I S. 2470) als auch der FFH-Verträglichkeit (FFH-Richtlinie 92/43/EWG d. Rates v. 21. Mai 1992) vor. Daher hat die Stadtwerke Karlsruhe GmbH im Scoping-Termin der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) mit der zuständigen Fachbehörde die Modellierung des Bodenwasserhaushalts für drei zu untersuchende Grundwasserentnahmeraten im Absenkungsbereich vereinbart.
Zur Revitalisierung des Großen Bruchs in Sachsen-Anhalt
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Die Wiedervernässung des Großen Bruchs, eines ehemaligen Niedermoorgebietes im Landkreis Börde, steht vor politischen, eigentumsrechtlichen und kommunikativen Herausforderungen. Neben hydrologischen und naturschutzfachlichen Untersuchungen sind umfangreiche partizipative Prozesse notwendig, um tragfähige Lösungen für die Revitalisierung zu entwickeln.
Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
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Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.
Sauberes Wasser für ein Dorf in Kamerun
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Zugang zu sauberem Wasser sollte an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Der Verein Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat mit den Bewohnern eines Dorfes in Kamerun eine zugeschnittene Lösung entwickelt.
Die nachträgliche Untergrundabdichtung des Wadi-Dayqah-Dammes im Oman
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Der Wadi-Dayqah-Damm ist die größte Talsperre im Sultanat Oman. Beträchtliche Regenfälle haben die Bauwerke bestehend aus einem Walzbetondamm und einem Erdschütt-Satteldamm bereits in den ersten Betriebsjahren auf die Probe gestellt. Nach der letzten starken Flut im Jahr 2010 wurden übermäßige Sickerwasseraustritte mit destabilisierenden Tendenzen im Bereich der rechten Talseite des Satteldammes beobachtet. Auch aufgrund von möglichen Auflösungsprozessen wurden Nachbesserungsarbeiten ausgeschrieben und die Firma STRABAG mit der Ausführung beauftragt.
