Bestrebungen, die Versorgung mit wirtschaftsstrategischen Metallen und Mineralien sicher zu stellen, haben zu einem gesteigerten wirtschaftlichen und politischen Interesse für das Landfill Mining in Deutschland und Europa geführt. Vor diesem Hintergrund wird im Harz derzeit ein BMBF-Forschungsprojekt zur Bestimmung des Wertstoffpotenzials und dessen Nutzbarmachung durchgeführt.
Das Landfill Mining ist ein Teilgebiet des Urban Mining, das sich auf eine Nutzbarmachung und eine Ausbeutung anthropogener Lagerstätten, wie Gebäude, Straßen, Leitungen oder Deponien bezieht. Eine allgemeingültige Klassifizierung der unterschiedlichen Kategorien des Urban Mining hat sich noch nicht etabliert. Eine Untergliederung der Stoffpotenziale nach ihrer Genese ist jedoch naheliegend. Das Landfill Mining umfasst dabei den Rückbau von Ablagerungen, wie beispielsweise Deponien, Tailings oder Halden. Das direkte Recycling von Reststoffen aus einem Produktionsprozess ist nicht unter dem Begriff Urban Mining zu verstehen, da es sich nicht um den Rückbau von anthropogenen Lagerstätten handelt.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 12/2013 (Dezember 2013) | |
| Seiten: | 5 | |
| Autor: | Dr. rer. nat. Torsten Zeller Dipl.-Ing. Arndt Bachmann Dipl.-Kfm. Andreas Sauter Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich | |
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Phosphor- und Metallpotenziale in Altdeponien
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Die globale Rohstoffsituation hat sich mit dem teilweise rasanten Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren deutlich verändert. Die Industrienation Deutschland ist als rohstoffarmes Land besonders von dieser globalen Entwicklung betroffen. Vor diesem Hintergrund gilt es, Strategien zu entwickeln, um die knapper und teurer werdenden Ressourcen zu substituieren. Einen Baustein dieser Strategie kann die Erschließung anthropogen geschaffener Lagerstätten, wie z. B. Deponien, bilden. In diesem Beitrag sollen auf Grundlage der heute bekannten Reichweiten geogener Rohstoffe Knappheiten aufgezeigt und das theoretische Substitutionspotenzial beispielhaft für Metalle und das Element Phosphor ermittelt werden, das sich aus den in den deutschen Deponien und Hüttenhalden lagernden Rohstoffen ergibt.
Überregionale Bedarfsermittlung und Berücksichtigung von Transportemissionen in der abfallrechtlichen Planfeststellung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2025)
Anmerkung zu OVG Greifswald, Urteil vom 14.5.2025 – 5 K 525/23 OVG
Zur Berücksichtigung globaler Klimafolgen bei der Zulassung von Abfallentsorgungsanlagen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2025)
Der Text untersucht, wie Klimafolgenprüfungen bei Deponien und Abfallanlagen rechtlich einzuordnen sind. Während das UVPG großräumige Klimaauswirkungen fordert, lehnt das BVerwG deren Prüfung im Immissionsschutzrecht ab. Daraus ergeben sich offene Fragen zur Zulassung und planerischen Abwägung von Deponien.
Stoffliche Anforderungen an den Einsatz von Abfällen beim Bergversatz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2025)
Abfälle werden nach wie vor in großem Umfang im Bergbau eingesetzt; zahlreiche Abfalldeponien befinden sich in laufenden oder bereits stillgelegten Bergbaubetrieben. Abfälle werden in großen Mengen auch in Tagebauen verfüllt oder untertägig versetzt und insoweit verwertet.
Entwicklung des Deponierechts – eine historische Betrachtung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Das Deponierecht ist rund 50 Jahre alt – Anlass für eine Rückschau und eine aktuelle Bewertung des Regulierungsrahmens für Abfalldeponien.
