Rohstofflager Schublade: Für ausgediente elektronische Geräte sollte es einen Rückgabebonus geben

Ausgediente Handys, Notebooks & Co. als unerschlossene Rohstoffquellen sollten durch ein Sammelsystem mit Rückgabebonus in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Das fordert der Münchner Nachhaltigkeitsexperte und ‚Zukunftslotse’ Thomas Strobel und regt eine attraktive Pfandregelung an.

Foto: InnoMedia(24.11.2014) In Deutschland liegen nach konservativen Schätzungen seit Jahren bis zu 100 Mio. ausgediente Geräte in Schränken und Schubladen. In den USA, wo es bereits spezielle Rücknahmeautomaten mit Wertgutscheinen gibt, sollen es sogar eine Milliarde Uralt-Mobiles sein. Nach Ansicht des Münchener ‚Zukunftslotsen’ und Nachhaltigkeitsexperten Thomas Strobel sind ‚tote’ Handys und andere Elektrogeräte mit Edelmetallen (Gold, Silber, Platin, Palladium), strategischen Metallen (Kobalt, Indium, Tantal) und Seltenen Erden eine sofort verfügbare Rohstoffquelle. „Deutsche Haushalte haben im ‚Rohstofflager Schublade‘ enorme Schätze, die es angesichts zunehmender Rohstoffverknappung systematisch zu heben gilt“, fordert Thomas Strobel, Geschäftsführer der Fenwis GmbH in München, die sich mit Fragen der Zukunftsgestaltung befasst...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Autorenhinweis: Hans-Werner Oertel, Berlin
Foto: InnoMedia



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2014 (November 2014)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Hans-Werner Oertel

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