Der Aufwand für die Binnenentwässerung im Tiefland ist nicht zu unterschätzen. Möglichkeiten zur Erhöhung der Energieeffizienz beim Betrieb von Schöpfwerken und der Verringerung des Betriebaufwandes wurden untersucht. Optimierung ist möglich.
Die Gewährleistung einer sicheren Ableitung des Niederschlagswassers liegt für Gewässer zweiter Ordnung in dem Verantwortungsbereich der Unterhaltungsverbände. Da sich eine freie Entwässerung in Tieflagen jedoch auf Grund höherer Wasserspiegellagen in den Außengewässern als problematisch gestaltet, wird auf die konventionelle Lösung der Entwässerung mit Hilfe von Schöpfwerken zurückgegriffen, welche das anfallende Wasser über den Deich in die Außengewässer pumpen. Diese Einrichtungen werden zukünftig immer wichtiger, da tiefliegende Gebiete durch das Ansteigen des Meeresspiegels zunehmend entwässert werden müssen.
Die elektrische Energie der Schöpfwerke muss vom Betreiber beim Stromanbieter eingekauft werden. Die Kosten hierfür nehmen durch den Strompreisanstieg zu, sodass für den Betrieb der Schöpfwerke zukünftig wirtschaftliche Energieversorgungskonzepte entwickelt werden müssen.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 10/2014 (Oktober 2014) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | B.Eng. Christine Ehrhardt | |
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