Höherer Input angestrebt

Ein EU-Life+ Projekt untersucht die Wiedereinbringung von Gipsabfällen in den Produktionsprozess

Das EU-Life+ Projekt „Vom Gips zu Gips – Von der Produktion zum Recycling“, das von der Europäischen Kommission gefördert wird, verfolgt einen integralen Ansatz. Im Mittelpunkt steht die Aufbereitung von sortenrein separierten Gipsplattenabfällen,die sowohl beim Neubau als auch beim Rückbau von Gebäuden anfallen. Dabei soll der Gipskern, der in den Gipsplattenabfällen enthalten ist, zu einem qualitätsgerechten Sekundärrohstoff aufbereitet werden, der ohne weitere Maßnahmen in der Gipsindustrie wieder verwendet werden kann. Der integrale Ansatz umfasst dabei insbesondere drei Bereiche: Beim „Rückbau statt Abriss von Gebäuden“ besteht das Ziel darin,unter wirtschaftlich optimierten Bedingungen durch selektiven Rückbau möglichst sortenreine Bau- und Abbruchabfälle zu erhalten, darunter auch Gipsplattenabfälle. Darüber hinaus sollen Methoden entwickelt werden, bereits vor Rückbau eine quantitative und qualitative Einschätzung der anfallenden Bau- und Abbruchabfälle vorzunehmen.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: Ausgabe 04 / 2014 (November 2014)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Jörg Demmich

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