Die regionale Klärschlammverwertungs GmbH in Dinkelsbühl (kurz: KSV genannt), betreibt auf ihrem Gelände eine Klärschlammtrocknung, mit nachgeschalteter -pyrolyse und eine Biomasseverbrennung (Hackschnitzel).
Mit Beginn des 2. Quartals 2010 durfte das aus der Klärschlammtrocknung anfallende Wäscherwasser wegen seines hohen Ammoniumgehalts nicht mehr unbehandelt an die Kläranlage abgegeben werden.
Das derzeitige Anlagenkonzept besteht aus einer diskontinuierlichen stündlichen Ausschleusung von Wäscherwasser in den Nassentschlacker der Biomasseverbrennungsanlage, d.h. wegen der stark alkalischen Schlacke wird das Ammoniak des Wäscherwassers freigesetzt. Da der Unterdruck im Feuerraum Schwankungen unterworfen ist, kommt es zu unkontrollierbaren Ammoniakemissionen, die als Geruchsbelästigung wahrgenommen werden.
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| Quelle: | 8. Potsdamer Fachtagung - 24.02. bis 25.02. 2011 (Februar 2011) | |
| Seiten: | 18 | |
| Autor: | Dr. Rainer Dittrich | |
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Betriebserfahrungen zur Verbrennung von Klärschlamm im Kleinstmassstab
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Die Novelle der Klärschlammverordnung (2017) erhöht den Bedarf an Verbrennungskapazitäten und erfordert in ländlichen Regionen dezentrale Lösungen:
Klärschlamm-Verwertung in Kläranlagen geringerer Ausbaugröße
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Klärschlamm aus kommunaler Abwasserreinigung enthält nicht nur schädliche Stoffe, sondern auch Nährstoffe, wie z. B. Phosphor. Die Menge des bisher vorrangig importierten Phosphors kann durch Behandlung des Klärschlamms und Rückführung des Phosphors in den Nährstoffkreislauf verringert werden, was meist auf größere Kläranlagen fokussiert wird. Auch an Kläranlagen geringerer Ausbaugröße kann eine wettbewerbsfähige Klärschlammverwertung eingerichtet werden.
Ansätze zur alternativen thermischen Klärschlammbehandlung
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Durch die Beendigung der landwirtschaftlichen Verwertung und die zukünftige Pflicht zur Phosphorrückgewinnung gewinnt die thermische Klärschlammverwertung in Deutschland an Bedeutung. Neben Verbrennungsverfahren werden hierzu, insbesondere für dezentrale Lösungen, auch alternative thermische Behandlungsverfahren diskutiert, die vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden.
Rezyklatqualitäten und Frachtenbetrachtung
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Die Ziele der novellierten Klärschlammverordnung wurden nicht mit eindeutigen Zahlen, Quoten oder Bezugsgrößen hinterlegt. Daher dürfte der Weg zur Erfüllung dieser Ziele Fragen aufwerfen. Vorgestellt werden Überlegungen hinsichtlich des Vorgehens bei der Rückgewinnung von Phosphor und den erreichbaren Qualitäten.
Versuchsbetrieb einer Wirbelfeuerung zur dezentralen thermischen Klärschlammbehandlung
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Der Bedarf an Monoverbrennungskapazitäten in Deutschland nimmt zu. Dezentrale Verfahren zur Klärschlammverbrennung können hierbei durch Vermeidung langer Transportdistanzen einen wichtigen Beitrag leisten. Eine Wirbelfeuerung als innovatives Verbrennungsverfahren zur dezentralen Verwertung von Klärschlämmen wird erprobt. Zwischenergebnisse eines Versuchsbetriebs werden vorgestellt.
