Der Druck muss wachsen: Die 7. Novelle der Verpackungsverordnung – Teil 1

Im ersten Teil eines zweiteiligen Beitrags befasst sich der Verein ‚Unabhängige Sachverständige für Verpackungsentsorgung und Produktverantwortung’ mit dem Thema 7. Novelle der Verpackungsverordnung, vor allem mit den Auswirkungen im Bereich der Lizenzierung von Verkaufsverpackungen, die beim privaten Endverbraucher anfallen.

Foto: M. Boeckh (16.12.2015) Als Anfang 2014 die 7. Novelle der Verpackungsverordnung (VerpackV) aus dem Boden gestampft wurde, hofften alle, dass es nun endlich gelingen würde, die Ungereimtheiten zu beheben und die Schlupflöcher bei der Rücknahme und Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland zu schließen. Die beiden Grundübel der 5. Novelle zur Verpackungsverordnung waren in der Möglichkeit der Eigenrücknahme und den Branchenlösungen identifiziert und kurzerhand ganz abgeschafft (Eigenrücknahme) oder in ein enges Korsett gezwängt (Branchenlösungen). Wirft man einen Blick auf die für das Jahr 2015 vorhergesagten Lizenzmengen der dualen Systeme, so wird man feststellen, dass für die Fraktionen LVP und PPK eine deutliche Mengensteigerung gegenüber den Jahren 2013 und 2014 zu erwarten ist. Für Glas ist allerdings keine nennenswerte Mengensteigerung zu verzeichnen, die Prognosen liegen auf gleichem Niveau wie die Mengen seit 2010. Dies erklärt sich u. a. durch die Substitution von Glas- durch PET-Flaschen, die zwischenzeitlich abgeschlossen ist...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Unabhängige Sachverständige für Verpackungsentsorgung und Produktverantwortung e. V.
Autorenhinweis: Helmut Notemann, USV e. V. Unabhängige Sachverständige für Verpackungsentsorgung und Produktverantwortung e. V.
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 12 - Dezember 2015 (Dezember 2015)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Helmut Notemann

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