Untersuchungen zum Befestigen von Totholzelementen in Fließgewässern

Totholz stellt in Fließgewässern eine bedeutende Rolle als Lebensraum und Nahrungsgrundlage dar. Bei einer Unterhaltungsmaßnahme im Jahr 2011 sind verschiedene Möglichkeiten der Verankerung des Totholzes umgesetzt worden. Die ausgeführten Varianten und die dazugehörige Bewertungsmatrix werden im Folgenden erläutert.

Totholz beeinflusst insbesondere die Morphologie, Ökologie, Hydraulik und den Stoffhaushalt von Fließgewässern sowie die umgebende Flora und Fauna. Es bietet Schutz- und Lebensraum und dient vielen Lebewesen als Nahrungsgrundlage. Ein natürlicher Eintrag findet in vielen Gewässern jedoch nicht oder nur unzureichend statt. Im Rahmen von Trittsteinkonzepten wird daher vermehrt Totholz künstlich in Fließgewässern ein­gebracht. Um zu verhindern, dass das Holz abdriftet und direkt oder indirekt Schäden an Bauwerken, Schiffen oder sogar zu einer Gefahr für Menschenleben führt, ist oftmals eine Befestigung erforderlich.

Im Jahr 2011 wurden in Zusammenar­beit zwischen dem Aggerverband – Gum­mersbach und der Ingenieurbüro Holzem & Hartmann GmbH – Neunkirchen-Seel­scheid, im Zuge der „NRW-Lachslaichge­wässer Bröl, Umsetzung KNEF, 1. Phase“ vier Abschnitte des Waldbrölbaches im Bergischen Land (NRW – Einzugsgebiet Sieg) renaturiert. Bei dem Gewässer han­delt es sich um einen „Talauenbach des Grundgebirges“. Im Rahmen der Maß­nahme wurde Totholz auf verschiedene Arten am bzw. im Gewässer befestigt.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 12 2015 (Dezember 2015)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Andreas Engels
Dipl.-Ing. (FH) Falko Hartmann
Prof. Dr.-Ing. Christian Jokiel

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Lösungsstrategien für die Sedimentations-problematik an der Wahnbachtalsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2020)
Die Vorsperre der Wahnbachtalsperre ist von starker Verlandung betroffen. Ihre Funktion, der Schutz der Hauptsperre vor Feststoff- und Keimeinträgen, ist daher nicht mehr gewährleistet. Als potenzielle Lösungsansätze wurden die trockene Ausbaggerung, die Entwässerung in Spülfeldern und in Geotextilschläuchen, mechanische Entwässerungsverfahren und der kontinuierliche Sedimenttransfer miteinander verglichen. Letzterer erwies sich unter den gegebenen Randbedingungen als die ökologisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung.

Nährstoffmanagement von organischen Düngemitteln in Wassereinzugsgebieten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2018)
Die Stickstoff-Nachlieferung aus organischen Düngern ist schwer zu kalkulieren und kann zu erhöhten Herbst-Nitratwerten im Boden führen. Zunehmende Importe organischer Dünger erfordern in wasser-sensiblen Gebieten eine umfassende Prüfung vor der Düngung. In Südhessen wird eine Nährstoffbörse mit flächenbezogenem Management und kooperativem Ansatz getestet.

Integriert und semizentral hergestelltes Betriebs- und Bewässerungswasser für das Quartier
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2018)
Das SEMIZENTRAL-Konzept ermöglicht auf Ebene eines Quartiers, also semizentral eine Abwasseraufbereitung und Versorgung mit Betriebswasser. Es kann damit in wasserarmen Regionen zur Reduktion von Wasserstress beitragen. An einem Beispiel in Qingdao, China wird gezeigt, dass bis zur Hälfte des Bedarfs für die Bewässerung und Straßenreinigung sichergestellt werden kann.

Die Bedeutung des steigenden Medikamentenkonsums für die Rohwasserressourcen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2017)
Anthropogen erzeugte Spurenstoffe, wie z. B. Arzneimittelrückstände, werden immer stärker in die Gewässerressourcen eingetragen. Ursachen hierfür sind der demografische Wandel sowie der weiter steigende Pro-Kopf-Arzneimittelverbrauch.

Wasser Berlin International 2017
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2017)
Bericht über Wasser Berlin international 2017

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...