Schutz von Boden und Grundwasser

Erfahrungen aus der Praxis des Gutachters zeigen grundlegende Aspekte bei der Erstellung von Ausgangszustandsberichten auf

Mit der Umsetzung der europäischen Industrieemissionsrichtlinie (IE-RL) in deutsches Recht wurde in das deutsche Immissionsschutzrecht auch die Pflicht eingeführt, dass ein Ausgangszustandsbericht zu Boden und Grundwasser vorgelegt werden muss. Obwohl eine sehr brauchbare Arbeitshilfe vorliegt, die zeigt, wie das Vorgehen vereinheitlicht werden kann, bleibt eine Reihe von Fragen noch unbeantwortet. Dies betrifft Fragen der Anlagenzuordnung bei komplexen Industrieparks, Fragen zur Bewertung der stofflichen Relevanz und zur Mengenrelevanz sowie zur Analytik. Der vorliegende Beitrag thematisiert und erörtert diese Fragen auf der Basis von Erfahrungen, die mit entsprechenden Ausgangszustandsberichten gemacht wurden. In den nächsten Jahren wird sich eine gutachterliche Praxis herausbilden, auch wird die Arbeitshilfe ergänzt werden. Deshalb werden sich diese Fragen im Sinne eines einheitlichen Vollzuges durch die Landkreise und Landesbehörden beantworten lassen, die für die Bewertungen zuständig sind.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: Ausgabe 04 / 2015 (Dezember 2015)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 2,50
Autor: Dr. Steffen Wehrens

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Effektive Geruchseliminierung durch das CSO TerminodourTM System
© Wasteconsult International (5/2017)
Unangenehme Gerüche sind bei bestimmten Anlagen (u.a. Abfallbetriebe und Biogasanlagen) immer wieder einer der Hauptstreitpunkte bei der Diskussion mit Anwohnern, aber auch mit Mitarbeitern dieser Anlagen. Hier kann TerminodourTM Abhilfe schaffen. Dieses Ionisationsverfahren bekämpft die Gerüche bereits am Entstehungsort und kann so nicht nur eine Belästigung der Anlagennachbarn verhindern, sondern auch zu einem deutlich verbesserten Arbeitsklima beitragen.

Zur „äußeren Verbindlichkeit“ von Vorranggebieten gemäß § 8 Abs. 7 S. 1 Nr. 1 ROG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2016)
Anmerkung zu OVG NRW, Urteil vom 16.6.2016 – 8 D 99/13.AK („Kohlekraftwerk Lünen“)

Immissionsschutzrechtliche Anforderungen an Biogasanlagen
© Universität Stuttgart - ISWA (9/2016)
Biogasanlagen können einen bedeutenden Beitrag zur Energieversorgung, zum Klimaschutz und zur Verwertung biologischer Abfälle leisten. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien unter Nutzung von Biomasse.

Sichere, zuverlässige Entschwefelung hoher und sehr hoher H2S-Beladungen durch UgnCleanTubes®
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2016)
Zylinderförmige UgnCleanPellets® S 3.5 für die zuverlässige und sehr kostengünstige Entschwefelung von Biogas sind seit einigen Jahren markteingeführt und (zumindest in Fachkreisen) hinlänglich bekannt. Die warme und feuchte Energie des Rohbiogases aus dem Fermenter wird dabei gezielt genutzt, statt vernichtet und der Störstoff Schwefelwasserstoff wird in den Wertstoff Schwefel – mit seiner düngenden Wirkung ‒ überführt.

Anspruchsvolles Ziel
© Rhombos Verlag (2/2016)
Die TA Luft wird an neue Anforderungen angepasst und weiterentwickelt

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...