Asset Management in der Wasserversorgung: Tun Sie, was Sie müssen, und lassen Sie, was Sie können?

Ausgelöst durch einen zunehmenden Transparenzanspruch an Investitionsentscheidungen hat sich die deutsche Wasserwirtschaft in den vergangenen Jahren verstärkt mit der Professionalisierung des Asset Managements beschäftigt.

In der Wasserwirtschaft liegt der Fixkostenanteil bei 70 bis 85 Prozent. Der Löwenanteil bezieht sich dabei auf Kosten für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Dementsprechend stellt die professionelle Bewirtschaftung der Anlagen und Netze – das „Asset Management“ – einen besonderen Wert- und Effizienzhebel dar und bildet damit zwangsläufig die Kernaufgabe eines jeden Wasserversorgers. In den letzten Jahren haben viele Wasserversorger ihre Asset-Management-Ansätze weiterentwickelt: Die Aufbau- und Ablauforganisation wurde angepasst, Fachkonzepte zum strategischen und operativen Asset Management wurden (weiter-)entwickelt und in IT-gestützte Instrumente umgesetzt. Doch wo steht die Wasserwirtschaft heute – auch im Vergleich zu anderen infrastrukturintensiven Branchen wie z. B. der Energiewirtschaft?



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 08 - 2016 (August 2016)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dr. rer. pol. Dipl.-Kfm. Bernd Gagsch
Dr. Christoph Donner

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