Die Hälfte vergeudet: Studie belegt die Sinnhaftigkeit energieeffizienter Klärtechnik

Umweltschutz lohnt sich. Was nach Wahlkampfslogan aus den 1970er-Jahren klingt, ist die Quintessenz einer Xylem-Studie. Im Klartext: Wer energieeffiziente Technik in Abwasseranlagen einsetzt, setzt nicht nur dem Klimawandel etwas entgegen – er belohnt sich durch sinkende Betriebskosten selbst. Die Studie fordert geeignete Finanzierungsmodelle, die diesen Prozess anschieben.

Foto: Xylem (06.11.2017) Fast die Hälfte der Energiekosten, die weltweit für die Abwasseraufbereitung anfallen, könnten eingespart werden – durch den Einsatz heute bereits verfügbarer Technologien. Das ist das Resümee eines aktuellen Reports von Xylem „Powering the Wastewater Renaissance“. Investitionen in die Energieeffizienz der Abwasseraufbereitung machen sich schnell bezahlt. Um dies zu belegen, analysiert der Report die reifen Märkte USA und Europa und den schnell wachsenden Markt China. Emissionen entstehen zum einen durch die Zersetzung von Bestandteilen des Abwassers, zum anderen indirekt durch den Energieverbrauch bei Abwassertransport und -reinigung. Insbesondere für die zweite und dritte Behandlungsstufe, bei welchen beispielsweise Luft oder Ozon zugeführt wird, sind der Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen hoch. Auch die Klärschlammentwässerung und -trocknung ist energieintensiv – z.B. durch den Einsatz von elektrischen Pumpen und Erhitzern...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Xylem Water Solutions Deutschland GmbH
Autorenhinweis: Lucia Wolfstädter, Xylem Water Solutions Deutschland GmbH
Foto: Xylem



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 6 - November 2017 (November 2017)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 2,00
Autor: Lucia Wolfstädter

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Finanzierung von ökologischen Maß-nahmen an Gewässern durch Ökopunkte
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Die Gründe für den schlechten ökologischen Zustand unserer Gewässer in Europa sind vielschichtig und durch die direkte oder indirekte anthropogene Nutzung verursacht. Um den ökologischen Zustand unserer Gewässer zu verbessern, schaffte die EU im Jahr 2000 mit der Wasserrahmenrichtlinie für alle Mitgliedstaaten einen verbindlichen Rechtsrahmen. Die Wasserkraftnutzer tragen hier einen wesentlichen Beitrag vor allem bei der Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Gewässer. Der fortschreitende Klimawandel fordert größere Anstrengungen für ein emissionsarmes Wirtschaften, in dem die Wasserkraft einen wichtigen Beitrag leisten kann. Dies erfordert eine gleichrangige Gewichtung von ökologischen und ökonomischen Argumenten bei der Schaffung eines guten ökologischen Zustands der Gewässer. Mit Hilfe der Ökokonto-Verordnung in Baden-Württemberg i. V. m. § 16 BNatSchG wird die Finanzierung von freiwilligen Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung durch Ökopunkte unterstützt. Die Nutzung von Ökopunkten bietet nun den Wasserkraftbetreibern die Möglichkeit, gleichzeitig sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer zu berücksichtigen.

LIFE: Das Umwelt-Förderprogramm der EU – ein Überblick über ein Finanzierungsinstrument mit breitem Themenspektrum
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Seit über 25 Jahren fördert die EU im Rahmen des LIFE-Programms Projekte des Umwelt- und Klimaschutzes. Das Finanzierungsinstrument hat zum Ziel, umweltfreundliche, innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie Best Practice in Europa zu etablieren und die entsprechende Politik und Verwaltungspraxis weiterzuentwickeln. Es unterstützt Vorhaben aus vielen Bereichen wie Arten- und Biotopschutz, biologische Vielfalt, Klimaanpassung, Luftqualität, Kreislaufwirtschaft, Chemikalien, Lärm – und nicht zuletzt Wasser- und Abfallwirtschaft. Historie, Schwerpunkte und Besonderheiten von LIFE sowie Projektbeispiele werden vorgestellt.

Keinerlei Lenkungswirkung: Die 4. Reinigungsstufe in Kläranlagen ist teuer und hat nicht nur Vorteile
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat aktuell eine Studie veröffentlicht, die die Kosten und eine verursachungsgerechte Finanzierung einer 4. Reinigungsstufe in Kläranlagen untersucht.

New Waste-to-Energy Facility Energy Works Hull, United Kingdom
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (9/2016)
Energy Works Hull (the Project) is a milestone project for the UK’s waste and renewable energy sector. It will be one of the largest gasification facilities receiving MSW in the UK, indeed in Europe. It is one of the first advanced conversion technology Projects to receive its renewable electricity subsidies through a Contract for Difference, the mechanism by which the UK Government determined to move from Renewable Obligation Certificates following its Electricity Market Reform process. It also plays a significant part of the urban regeneration of the City of Hull. The level of community engagement and benefit has resulted in the project receiving a GBP19.9M grant from the European Union’s Regional Development Fund.

BIL – Leitungsauskunft neu gedacht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Für das Bundesweite Informationssystem zur Leitungsrecherche (BIL) ist am 29. Februar der Startschuss gefallen. Erstmals steht der Bauwirtschaft damit ein kostenfreies und bundesweites Auskunftsportal für die Bauanfrage zur Verfügung. Nach der Gründung im Juni 2015 durch 17 deutsche Fernleitungsbetreiber aus den Branchen Chemie, Gastransport und Mineralöl hat BIL mit nunmehr 26 Betreibern aus 16 Bundesländern, unter ihnen auch die ersten Stadtwerke, den Betrieb aufgenommen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...