Mischwasser setzt Kläranlagen zu: Kommunale Kläranlagen erneut im Leistungsvergleich

Die kommunalen Kläranlagen in Deutschland und Österreich erfüllen oder übertreffen im Schnitt die Vorgaben der europäischen Kommunalabwasserrichtlinie. Große Mischwassereinträge können die Reinigungsqualität allerdings schmälern. Zu diesem Ergebnis kommt die DWA bei ihrem jährlich durchgeführten Leistungsvergleich.

Foto: M. Boeckh (06.11.2017) Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) veröffentlichte unlängst ihren 29. Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen. Demnach sind in Deutschland mehr als 96 Prozent der Bevölkerung an die öffentliche Kanalisation angeschlossen. Deren Abwasser – das sind rund 10 Mrd. Kubikmeter im Jahr – wird in Kläranlagen geleitet.
Knapp 10.000 solcher Anlagen gibt es hierzulande. Deren Reinigungsleistung liegt weitgehend konstant auf einem hohen Niveau. Regionale Unterschiede zeigen sich vor allem beim spezifischen Abwasseranfall (Abwasseranfall je Einwohnerwert). Die Größe dieses Wertes hängt von den jeweils eingesetzten Kanalisationssystemen (Mischoder Trennverfahren) und den auf den Kläranlagen mitbehandelten Niederschlagsabflüssen ab, außerdem auch von der Menge des anfallenden Fremdwassers. Fremdwasser ist ins Kanalnetz eingedrungenes Wasser, das eigentlich nicht in der Kläranlage behandelt werden müsste...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)
Autorenhinweis: Dr. Frank Bringewski, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 6 - November 2017 (November 2017)
Seiten: 1
Preis: € 2,00
Autor: Dr. Frank Bringewski

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