Die bisherige Standortentwicklung für die gesicherte Altlast Sonderabfalldeponie (SAD) Münchehagen wird anhand der vorliegenden Ergebnisse seit dem Abschluss der baulichen Sicherungsmaßnahmen in der zeitlichen Abfolge veranschaulicht. Die Untersuchungen verdeutlichen die Komplexität der über lange Zeit ablaufenden Prozesse.
Die Sonderabfalldeponie (SAD) Münchehagen machte in früheren Zeiten als Synonym einer missglückten Abfallwirtschaft besonders in den Medien auf sich aufmerksam und prägte in der Folge die abfallwirtschaftliche Entwicklung in Niedersachen wie kaum ein anderer Standort. Durch eine umfassende Aufarbeitung der Geschehnisse, ein auch heute noch oft als Modellbeispiel zitiertes Mediationsverfahren sowie eine aufwändige Sanierung des Anlagenstandortes mit einem begleitenden und sehr umfangreichen Monitoringprogramm ist es gelungen, das Vertrauen der Bevölkerung vor Ort langsam zurückzugewinnen.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 01/02 2018 (Januar 2018) | |
| Seiten: | 7 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. (FH) Henning Schröder | |
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Entwicklung des Deponierechts – eine historische Betrachtung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Das Deponierecht ist rund 50 Jahre alt – Anlass für eine Rückschau und eine aktuelle Bewertung des Regulierungsrahmens für Abfalldeponien.
Aufgrabung eines Oberflächenabdichtungssystems aus geosynthetischer
Tondichtungsbahn und Kunststoffdränelement 24 Jahre
nach der Errichtung
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Auf der Deponie Ansprung in Sachsen (Deutschland) wurde im Jahr 1999 ein Oberflächenabdichtungssystem mit Kunststoffdränelement und geosynthetischer Tondichtungsbahn errichtet. Bei der Tondichtungsbahn handelt es sich um eine vernähte, schwere Calciumbentonitmatte mit 10 kg/m² Bentoniteinwaage, wie sie bereits seit vielen Jahren auch in Österreich als alternatives Abdichtungssystem eingesetzt wird.
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Die breite Anwendung per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) in der Vergangenheit führt dazu, dass zahlreiche Altstandorte und Altablagerungen im Sinne des Altlastensanierungsgesetzes (ALSAG) als potentielle PFAS-Quellen in Frage kommen.
Verwertung von Aluminium haltigen Rückständen aus einer Altdeponie am Beispiel N6
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Geophysical characterization of an industrial landfill to quantify raw materials and detect possible leakages
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
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