Flussgebietspartnerschaft Nördliches Harzvorland – Hochwasserschutz in Kooperation

Verzahnung und Vernetzung sind wichtige Aspekte für eine erfolgreiche Arbeit in Flussgebieten. Verschiedene Fragestellungen wie sinnvolle Maßnahmen für einen verbesserten Hochwasserschutz, die Gewässerentwicklung im Sinne der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Biotopvernetzung und weitere Umweltschutzaspekte lassen sich erfolgreich kombinieren, wenn ein integrierter Ansatz Grenzen überwindet, fachübergreifend agiert und sich weiterentwickelt.

Seit 2011 übernimmt der Wasserverband Peine Hochwasserschutzaufgaben für aktuell acht Kommunen an Innerste und Oker und engagiert sich für einen interkommunalen Hochwasserschutz entlang dieser Flusssysteme. Ausgangspunkt waren Hochwasserschutzkonzepte für die Flussgebiete von Oker und Innerste in den Landkreisen Wolfenbüttel und Goslar, die in den Jahren 2011 und 2012 erstellt wurden. Im Mai 2016 wurden der erfolgreiche Ansatz der Hochwasserpartnerschaft und die damit verbundene integrative
Verzahnung von Fragestellungen und Akteuren auf eine neue Stufe gehoben. Mit der Gründung der „Flussgebietspartnerschaft Nördliches Harzvorland“ widmen sich die Akteure vor Ort neben dem Hochwasserschutz nun auch verstärkt dem Gewässer- und Auenmanagement. Gewässerentwicklung, Biotopvernetzung und Hochwasserschutz sind die Arbeitsschwerpunkte



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 09 - 2018 (September 2018)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Beatrice Kausch
Christian Siemon

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