Eine aktualisierte Starkregen-Hinweiskarte für Hessen erlaubt ein landesweites Screening besonders gefährdeter Kommunen. Die Basis bilden Haupteinflüsse der Starkregengefährdung. Neben Überflutungsgefahren werden auch Vulnerabilitäten aufgrund von z. B. hoher Bevölkerungsdichte ausgewiesen.
Die Zahl von Starkregenereignissen mit oftmals kurzer Dauer und hoher Intensität hat in den letzten Jahren in Hessen deutlich zugenommen. Lokale Folgen sind oftmals Überflutungen, Erdrutsche und Sedimentverlagerungen, die Menschen direkt bedrohen und zu massiven Schäden an Sachwerten und Infrastruktur führen können. Darüber hinaus binden Hilfeleistung und Schadensbeseitigung Einsatzkräfte in hohem Maße. Klimaprojektionen und aktuelle Studien zu Klimawandelfolgen belegen eine zukünftige Zunahme und Intensivierung von Starkregenereignissen in allen deutschen Landesteilen. Aufgrund der Zuständigkeiten in der Siedlungsentwässerung fokussiert das Starkregenrisikomangement auf die kommunale Ebene und zunehmend auf den lokalen Objektschutz. Mit dieser Schadensabwehr sind hohe Kosten verbunden.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 02-03 (März 2023) | |
| Seiten: | 8 | |
| Autor: | Dr. Björn Tetzlaff Dr. Andreas Hoy Dr. Heike Hübener Phuong Ta Michaela Stecking | |
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