Kontakt- und Übergangsbereiche in der Deichstruktur stellen Schwachstellen dar, an denen Schäden initiiert werden können. Die Analyse möglicher Schadensmechanismen unter hydraulischer Einwirkung erlaubt die Analyse von Schädigungsprozessen sowie die Entwicklung optimierter Ausführungen von Materialgrenzen und Übergangsbereichen.
Deiche dienen dem Schutz des Hinterlandes vor Überschwemmungen und stellen, mit mehr als 1.200 km See-, Ästuar- und Tidedeichen, die in Deutschland am häufigsten angewendete Küstenschutzmaßnahme dar. Planung, bauliche Umsetzung, Unterhaltung und Instandsetzung von Deichen müssen daher unter besonderer Berücksichtigung sich verändernder hydraulischer Belastungen durch den Klimawandel (z. B. steigender Meeresspiegel und steigende Intensität von Sturmfluten) ausgelegt werden, um die Funktionsfähigkeit als konstruktives Schutzsystem dauerhaft zu gewährleisten.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 10 (Oktober 2023) | |
| Seiten: | 7 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Ina Schulte Dr.-Ing. Jan Oetjen Univ.-Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf M.Sc. Constantin Schweiger Dr.-Ing. Nils Goseberg | |
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Hydroponische Wasserwiederverwendung von aufbereitetem Wasser
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Hydroponische Wiederverwendung von aufbereitetem Wasser spart Wasser sowie Nährstoffe und liefert sichere und hohe Erträge von Salat und Tomaten. Eine ressourcenschonende, kreislauforientierte Lebensmittelproduktion bedarf eines integrierten Qualitätsmanagements und eines klaren rechtlichen Rahmens.
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Mit Inkrafttreten der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung (TrinkwEGV) Ende 2023 hat die Gefährdungs- und Risikoanalyse für Einzugsgebiete von Trinkwassergewinnungen noch mehr an Bedeutung gewonnen. Das Instrument der Gefährdungs- und Risikoanalyse in der öffentlichen Trinkwasserversorgung ist bereits mit verschiedenen Zielen und Einsatzzwecken etabliert. So sind bei der Erarbeitung von Gutachten für die Ausweisung von Wasserschutzgebieten i. d. R. eine Gefährdungsanalyse und eine Beurteilung der Vulnerabilität des Einzugsgebietes vorzunehmen.
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