Erfolgreich den „Mehrweg“ gehen – Eine Einschätzung zur Mehrwegangebotspflicht aus kommunaler Perspektive

Die imJuli 2021 inKraft getreteneNovelle desVerpackungsgesetzes sieht eine schrittweise Einführung neuer Regelungen zu den ThemenMehrweg und Pfandpflichten vor. Zum 1.1.2023 ist die nächste Stufe in Kraft getreten, wonach Betriebe grundsätzlich dazu verpflichtet sind, eine Mehrwegverpackung
für Speisen und Getränke anzubieten.

Seit dem 1.1.2023 gilt in Deutschland die sogenannte Mehrwegangebotspflicht im To-Go-Bereich nach § 33 Abs. 1 S. 1 Verpackungsgesetz (VerpackG). In der Gastronomie vor Ort verläuft die Umsetzung noch recht schleppend. Allerdings bietet die Mehrwegangebotspflicht gerade für Kommunen mit Blick auf die zunehmende Vermüllung der  Innenstädte und Parks große Chancen. Städte und Gemeinden haben dabei eine Vielzahl an Möglichkeiten, das Angebot von Mehrwegverpackungen zu erhöhen. Dabei muss jede Kommune für sich entscheiden, ob sie in diesem Bereich aktiv wird und welchen Weg sie wählt und hierbei auch die administrativen und finanziellen Kapazitäten mit in die Abwägung einbeziehen.


Autor:
Alexander Kramer



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Quelle: AbfallR 04/2023 (August 2023)
Seiten: 9
Preis inkl. MwSt.: € 32,00
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