Die öffentliche Erwartung an den Einsatz von finanziellen Mitteln – private wie staatliche – beinhaltet in jüngerer Zeit verstärkt auch strategische Ansätze jenseits von monetär unmittelbar darstellbaren Gewinnerwartungen.
Dabei kommt aufgrund der global empfundenen Klimakrise ökologischen Kriterien, also Umweltaspekten wie CO2- ermeidung und Ressourcenschonung z.B. durch Rezyklateinsatz, eine große Bedeutung zu. Der Beitrag fokussiert sich auf die Rolle der öffentlichenHand beimEinsatz strategischer, ökologischer Instrumente, wobei insbesondere die Bedeutung der öffentlichen Beschaffung (auch „public procurement“) wie auch der Vergabe von Fördermitteln oder finanzieller Eigenbeteiligung der öffentlichen Hand (nachfolgend auch „public finance“) jeweils mit ökologischem Fokus beleuchtet wird; aufgrund des ökologischen, also „grünen“ (auch „green“) Ansatzes ist in der Praxis häufig auch von „Green Public Procurement“ (auch „GPP“) bzw. „Green Public Finance“ (auch „GPF“) die Rede. Der Einsatz von GPP und GPF gestaltet sich in der Praxis schwierig, weshalb verlässlichen und aussagekräftigen Kennzeichnungen wie z.B. einem Recyclinglabel eine überragende Bedeutung zukommt.
| Copyright: | © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH | |
| Quelle: | AbfallR 06/2019 (November 2019) | |
| Seiten: | 10 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 32,00 | |
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Aktuelle Änderungen und Klimaschutz in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2021)
Die Kreislauf- und Abfallwirtschaft ist durch eine Vielzahl von aktuellen Änderungen gekennzeichnet. Die nachfolgende Darstellung stellt insbesondere die Auswirkungen auf die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger dar und beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwieweit Maßnahmen zum Klimaschutz über die Abfallgebühr refinanzierbar sind. Zugleich wird die aktuelle Rechtsprechung zu verschiedenen abfallrechtlichen Problemständen in den Blick genommen.
Circularity by Design – Können temporäre Wohnformen nachhaltig gestaltet werden?
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Die Umweltauswirkungen verschiedener Wirtschaftssektoren sind angesichts der drohenden Auswirkungen des Klimawandels in den Fokus gerückt. Die Baubranche gilt als ein Sektor mit besonders großen Auswirkungen: Nach Angaben der Europäischen Kommission ist der Bau und die Nutzung von Gebäuden in der EU für fast die Hälfte aller gewonnenen Materialien und des Energieverbrauchs, sowie für etwa ein Drittel des Wasserverbrauchs verantwortlich (European Commission 2014). Daher wurde der Bausektor im Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft als einer der vorrangigen Bereiche definiert (European Commission 2015). In diesem Konferenzbeitrag steht temporäres Wohnen, und damit ein Teilbereich des Bausektors im Mittelpunkt. Darunter versteht man die Bereitstellung von Unterkünften für Menschen für einen bestimmten, zeitlich begrenzten Zeitraum an einem bestimmten Ort.
Abfallarme Beschaffung im Spannungsfeld zwischen Kreislaufwirtschaftsrecht und Vergaberecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2019)
Mit dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie, der umfassende Änderungsvorschläge zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) beinhaltet, sowie mit verschiedenen weiteren rechtspolitischen Aktivitäten, wie dem „5-Punkte-Plan“ für weniger
Plastik und mehr Recycling und Maßnahmevorschlägen wie etwa einem Plastiktütenverbot, initiiert aktuell das Bundesumweltministerium (BMU) abfallpolitische Schritte, um die Vermeidung und Verringerung des Abfallaufkommens voranzutreiben und hierdurch die Beiträge des Abfallrechts
und der Abfallwirtschaft zum Ressourcen- und Klimaschutz zu erhöhen.
Der Beitrag der Kreislaufwirtschaft zu Klima- und Ressourcenschutz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2019)
Der Beitrag der Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz ist einerseits relativ einfach zu schildern, weil die nach den Klimaschutzverträgen national zu berichtenden Inventare und Einsparungen ein eigenes Kapitel „Abfall- und Abwasserwirtschaft“ enthalten.
Finanzierung des Klimaschutzes in der Abfallwirtschaft am Beispiel der Stadtreinigung Hamburg
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 bilanzielle Klimaneutralität zu erreichen. Hierfür hat sie eine Klimabilanz erstellt, welche jährlich fortgeschrieben wird.
