| 2025 | |
| 2024 | |
| 2023 | |
| 2022 | |
| EurUp 04/2022 | |
| EurUp 03/2022 | |
| EurUp 02/2022 | |
| EurUp 01/2022 | |
| 2021 | |
| 2020 | |
| 2019 | |
| 2018 | |
| 2017 | |
| 2016 | |
| 2015 | |
| 2014 | |
| 2013 | |
| 2012 | |
| 2011 | |
| 2010 | |
| 2009 | |
| 2008 | |
| 2007 | |
| 2006 | |
| 2005 | |
| 2004 | |
Der Artikel beleuchtet die Rolle des Rechts für die Anpassung an den steigenden Meeresspiegel und einen zukunftsfähigen Küstenschutz. Die derzeitig u.a. in Deutschland vorherrschende Verteidigungsstrategie dürfte auf Dauer an ihre Grenzen stoßen, insbesondere aufgrund zukünftig zu erwartender Kostensteigerungen. Obwohl konkrete Anpassungsmaßnahmen stark von den örtlichen Gegebenheiten abhängen, ist eine Langzeitorientierung von Anpassungsstrategien insgesamt erforderlich. Dies hilft, Maladaptation und sog.
Lock-Ins zu verhindern und könnte etwa durch die Einführung eines Climate Proofing Instruments umgesetzt werden. Gleichzeitig sollten Küstenanpassungsstrategien flexibel sein, um mit den verbleibenden Unsicherheiten hinsichtlich der Geschwindigkeit und des Ausmaßes des steigenden Meeresspiegels umzugehen und um notfalls angepasst werden zu können. Neben Konzepten wie Adaptation Pathways könnten auch verpflichtende regelmäßige Überprüfungen oder zeitliche befristete (Bau-) Genehmigungen hierfür genutzt werden. Konkret sollten Anpassungsmaßnahmen möglichst sog. No oder Low Regret Actions sein. In diesem Zusammenhang kann die gleichzeitige Verfolgung anderer Ziele Anpassungsmaßnahmen zu solchen No Regret Actions machen, etwa wenn durch die Freihaltung gefährdeter Küstenabschnitte von Bebauung gleichzeitig neue Naturschutzgebiete geschaffen werden. Aus rechtlicher Sicht können Anpassungsmaßnahmen dadurch zusätzlich legitimiert und der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gewahrt werden. Des Weiteren ist die Etablierung einer Rückzugsstrategie als echte Option langfristig erforderlich, wobei etwaige Entschädigungsansprüche mit bedacht werden müssen.
| Copyright: | © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH | |
| Quelle: | EurUp 04/2022 (November 2022) | |
| Seiten: | 8 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 32,00 | |
| Autor: | ||
| Artikel weiterleiten | In den Warenkorb legen | Artikel kommentieren |
Starkregenmonitoring mittels Sensorschwärmen in kleinen und mittleren Einzugsgebieten und KI-basierter Zugprognose als Ergänzung zu Niederschlagsradarsystemen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2023)
Starkregen ist nicht erst seit den gravierenden Ereignissen von 2021 in der öffentlichen Wahrnehmung als ernst zu nehmende Gefahr im Fokus. Besonders in topographisch komplexen Einzugsgebieten kommen bisherige Formen der Niederschlagsbetrachtung an ihre Grenzen. Hierfür zeigen wir den exemplarischen Aufbau eines KI-gestützten Frühwarnsystems und Zellerfassung (Now-Casting) von Starkregenereignissen mittels einer IoT-basierten optischen Methode, um Niederschlagsintensitäten zu erfassen, am Beispiel der Gemeinde Liederbach am Taunus.
Zum Klimawandel im Harz und seinen Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2021)
Mit deinen relativ hohen Niederschlägen in den Hochlagen und seine Talsperren spielt der Harz eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserversorgung in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit dem Projekt "Energie- und Wasserspeicher Harz" zur Anpassung an den Klimawandel und dem beispielgebenden "Integrierten Gewässer- und Auenmanagement Oker im Nördlichen Harzvorland" werden zwei Projekte vorgestellt, in denen auf den Klimawandel reagiert wird.
PFAS Leibnitzer Feld – Chancen und Grenzen der Grundwasser- und
Schadstoffmodellierung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Auf dem Gelände der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark in Lebring – Sankt Margarethen im westlichen Leibnitzer Feld befindet sich die Quelle einer etwa 5 km langen PFAS-Fahne.
Herausforderungen beim Betrieb von Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2024)
Die Fläche der Bundesrepublik Deutschland ist entsprechend der
Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in neun Flussgebietseinheiten
eingeteilt. Diese sind Donau, Eider, Schlei bzw. Trave, Warnow
bzw. Peene, Elbe, Ems, Weser, Rhein und Maas. Diese Hauptflüsse
mit ihren Zuläufen sind in Deutschland vielseitig genutzte
und ausgebaute Gewässer.
Anforderungen an mobile Hochwasserschutz-Systeme
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2023)
Um wirtschaftlich und ästhetisch bauen zu können, ist es sinnvoll, nicht jedes Bauwerk auf die maximal denkbare Belastung auszulegen (Bild 1). Stattdessen werden sinnvolle maximale Belastungen festgelegt und baulich oder durch Beschilderung sichergestellt, dass z. B. kein LKW auf eine Fußgängerbrücke gelangt.
