Im Rampenlicht

VDI 2343 Blatt 4 „Verwertung“ zeigt Wege zur stofflichen und energetischen Nutzbarmachung von Ressourcen auf

Am 12. März 1996 wurde beim VDI der Ausschuß „Recycling elektr(on)ischer Geräte“ gebildet. Ziel dieses Ausschusses ist es, eine Elektr(on)ikaltgeräterichtlinie zu erstellen, die eine durchgängige, rechtskonforme Vorgehensweise bei der Herstellung, dem Gebrauch und dem Recycling elektr(on)ischer Geräte ermöglicht. Entlang der logistischen Abfolge wurde der Richtlinienansatz in vier Teilaspekte gegliedert, zu denen jeweils getrennte Blätter der Richtlinie erschienen sind. Am 21. Oktober 2003 wurde beschlossen, die Richtlinie VDI 2343 aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen zu überarbeiten und um ein fünftes Blatt mit dem Arbeitstitel „Re-Use“ zu erweitern. Der Richtlinienausschuß zu Blatt 4 (Verwertung) setzt sich aus Experten aus der Recycling- und Verwertungsbranche (Kunststoffe, Glas, Metalle), sowie aus Vertretern von Handel und weiteren betroffenen Kreisen zusammen. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, mögliche Verwertungswege für die entstehenden Fraktionen aus Elektro(nik)altgeräten zu erfassen und zu dokumentieren. Die VDI-Richtlinie soll jedoch nicht nur Verwertungswege darstellen, sondern auch eine Entscheidungshilfe für die betroffenen Kreise erarbeiten. Der Richtlinienausschuß zu Blatt 4 ist mit seiner Arbeit weit fortgeschritten. Die Inhalte des Blattes 4 werden in dieser Ausgabe des MüllMagazins vorgestellt.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 04/2004 - Computerrecycling (Dezember 2004)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dr.-Ing. Ralf Brüning

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Intelligent Planen Premium
© Rhombos Verlag (6/2008)
Herstellung und Nutzung bieten die größten Potenziale zur Reduzierung der Umweltbelastungen von Elektronik-Komponenten im Auto

Konsequenzen des ElektroG aus Sicht gemeinnütziger Demontageanlagen
© IWARU, FH Münster (5/2005)
Seit mehr als 10 Jahren wird in Deutschland an einer gesetzlichen Vorgabe für das Recycling von Elektroaltgeräten gearbeitet. Noch wesentlich länger existieren bereits Demontageeinrichtungen von gemeinnützigen Einrichtungen. In diesen Einrichtungen werden insbesondere zeitintensive Demontageprozesse durchgeführt. Diese Nische hat sich bis heute erhalten, da diese Tätigkeiten zum einen durch behinderte Menschen durchgeführt werden, die durch die Demontage eine sinnvolle und ihrem persönlichen Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit erfüllen können, zum anderen durch Langzeitarbeitslosen, straffällige Jugendliche, ehem. Drogenabhängige etc., die über betreute Arbeit für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht werden sollen.

Volle Leistung zum halben Preis Premium
© Rhombos Verlag (12/2004)
Der ReUse-Gedanke setzt beim Einsatz von Informationstechnologie in Unternehmen und öffentlicher Verwaltung auf maßgeschneiderte Konzepte und Beratung

Auf den Punkt gebracht Premium
© Rhombos Verlag (10/2004)
Bei der Festbettdruckvergasung von Shredderleichtfraktionen aus Altautos und Elektronikgeräten handelt es sich um eine stoffliche Verwertung im Sinne des Abfallrechts

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...