Perspektiven einer Ressourcenwirtschaft aus Sicht des Landes Nordrhein-Westfalen

Angesichts der Herausforderungen durch Klimawandel, Umweltfolgen, Rohstoffknappheit, globale Industrialisierung, soziale Verwerfungen und drohende internationale Konflikte kommt die auf Ressourcenverschwendung basierende Wegwerfgesellschaft an ihre Grenzen. Nordrhein-Westfalen schickt sich an, diese Grenzen durch eine ambitionierte Umweltwirtschaftsstrategie inklusive eines ihr korrespondierenden Umweltwirtschaftsprogramms zu verändern und eine konsequente ökologische Abfall- und Kreislaufwirtschaft aufzubauen. Wir wollen Nordrhein-Westfalen so zum ökologischen Wirtschaftsboomland Nr. 1 machen.

Vor kurzem bot der Fernsehkanal Arte eine aufschlussreiche Dokumentation über die globale Wegwerfgesellschaft: „Kaufen für die Müllhalde“. Der Clou des Beitrags lag in dem Nachweis, dass viele Produkte nicht nur nach Ablauf einer bestimmten Nutzungsdauer auf dem Müll landen, was ja immerhin als gleichermaßen bedauerlich wie unvermeidlich und somit selbstverständlich angesehen zu werden vermag. Darüber hinaus aber gelte, so die These des Filmbeitrags, dass der vorzeitige Produktverfall von vornherein gewollt, geplant und im Produkt „installiert“ sei. Das, was die Filmemacher die „geplante Obsoleszenz“ nennen, habe im Übrigen eine lange Tradition: „Ein Artikel, der sich nicht abnützt, ist eine Tragödie fürs Geschäft“, wird eine Zeitschrift aus dem Jahr 1928 zitiert.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 23. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum - 2011 (April 2011)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 2,50
Autor: Johannes Remmel

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