Kombinationsanlagen zur Behandlung von Speise- und Lebensmittelabfällen mit kommunalen Bioabfällen

Es galt eine Anlage zu entwickeln, mit der der Betreiber sowohl Bioabfälle aus der kommunalen Sammlung als auch biogene Abfälle aus der Lebensmittelindustrie so-wie Kantinen- und Speiseabfälle verarbeiten kann. Das entstehende Biogas ist in der Qualität so zu definieren, dass eine anschließende Aufbereitung zu Bio-Erdgas möglich ist. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Begleitgase Sauerstoff und Stickstoff zu legen. Auf die richtige Art der Entschwefe-lung ist zu achten.

Aus etwa 60.000 Tonnen biologischer Abfälle soll Biogas entstehen, das anschließend weiter zu Bio-Erdgas aufbereitet und in das öffentliche Erdgasnetz eingespeist wird. Ein Großteil des Bioabfalls stammt aus der kommunalen Sammlung und unterliegt der Bioabfallverordnung. Speise- und  Lebensmittelabfälle fallen in der Regel unter die EU-Hygieneverordnung. Damit haben die Abfälle aus den vorgenannten Herkunftsbereichen unterschiedliche Anforderungen an die Art  der Hygienisierung/Pasteurisierung. Es wird der Weg aufgezeichnet, wie  eine optimierte Anlagenkombination die Abnahmebereitschaft der Gärreste bei der Landwirtschaft und den
Technologiebonus nach EEG sichert. Bei der Betrachtung werden die Betriebskosten durch Hygienisierung/Pasteurisierung und Störstoffentfrachtung nicht außer Acht gelassen.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 23. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum - 2011 (April 2011)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: Leonhard Unterberg

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Bioabfallwirtschaft 2030 – Potenziale, Herausforderungen und Hemmnisse: Statement zur Podiumsdiskussion
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
In den 80er bis 90er Jahren betraten viele Pioniere der getrennten Bioabfallwirtschaft als junge Gärtner, Landwirte, Techniker, Studenten und Akademiker das Feld der damals noch hemdsärmeligen Abfallwirtschaft. Viele sind dem Metier während ihres gesamten Berufslebens treu geblieben. Heute, gut 40 Jahre später, sind die Pioniere von damals bereits im wohlverdienten Ruhestand oder stehen kurz davor. Der Generationenwechsel in der Bioabfall- und Kompostwirtschaft ist im vollen Gange.

Bioabfallwirtschaft 2030 – von der Entsorgung zur Versorgung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Die Kreislaufwirtschaft hat im Bereich der stofflichen Verwertung von Komposten aus Biogut, Grüngut und anderen Bioabfällen, vor allem in den letzten zehn Jahren, enorme Fortschritte im Hinblick auf weiter verbesserte Qualitäten gemacht.

#wirfuerbio: Maßnahmen zur Steigerung der Qualität und Quantität der Bioabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Die Kampagne #wirfuerbio hat in den letzten fünf Jahren die Kommunikation und die abfallwirtschaftlichen Maßnahmen zur Reduktion von Störstoffen erfolgreich vorangetrieben und weiterentwickelt. Bei den Mitgliedern der Kampagne haben sich die Störstoffquoten deutlich verringert, wodurch sich die Bioabfallqualität verbessert hat.

Bioabfall im Wandel – Herausforderungen und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Die Bioabfallerfassung und -verwertung ist ein wesentlicher Treiber für die gegenwärtige Kreislaufwirtschaft. Auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten schon viel erreicht wurde, gibt es noch erhebliche Potenziale bei Bioabfällen (Biogut und Grüngut), die es zu heben gilt. Gerade vor dem Hintergrund eines hohen und weiter steigenden Kompostbedarfs ist die deutliche Steigerung der Erfassungsleistungen, sowohl im Bereich Biogut als auch Grüngut, zwingend erforderlich.

Stand und Perspektiven der Bioabfallverwertung in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Im Rahmen der Diskussionen über die Kreislaufwirtschaft tauchen die Bioabfälle häufig nur am Rande auf, obwohl sie einen der größten Abfallströme im Bereich der Siedlungsabfälle darstellen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...