Stand und Umsetzung der Kreislaufwirtschaft im Bundesland Hessen

In den letzten Jahrzehnten ist es in Hessen gelungen, die Entsorgung der Abfälle aus Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten nachhaltig sicherzustellen. Sämtliche Abfälle werden sicher, umweltverträglich und wirtschaftlich entsorgt. Hierbei spielt die Abfallvermeidung eine wichtige Rolle, denn Abfälle, die gar nicht erst entstehen, müssen auch nicht entsorgt werden. In diesem Sinne müssen die Produktion und der Konsum so gestaltet werden, dass die Menge der anfallenden Abfälle möglichst gering gehalten wird.

Hessen ist mit seinen abfallwirtschaftlichen Planungen, aber auch mit seinen Projekten in der Abfallwirtschaft, auf einem guten Weg. An den Beispielen Baustoffrecycling, Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm, Getrenntsammlung stofflich verwertbarer Abfallströme, insbesondere Bioabfälle, sowie Kontrolle der grenzüberschreitenden Abfallverbringungen wird dies deutlich.

Künftig wird es verstärkt darauf ankommen, die abfallwirtschaftlichen Ziele mit den Belangen einer sicheren Energie- und Rohstoffversorgung in Einklang zu bringen. Hessen nimmt hier seine Verantwortung wahr, insbesondere durch die angestrebte 

  • Erhöhung der Erfassungsquoten von getrennt gesammelten Abfällen,
  • deutliche Steigerung der Nutzung von Sekundärrohstoffen,
  • Verbesserung der Rückführungssysteme für werthaltige Abfallströme sowie
  • Auswertung und Umsetzung der Strategien zur Intensivierung der Ressourcenwirtschaft.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 28. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (April 2016)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: Andreas Koch

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