Recycling und Müllverbrennung, ein Widerspruch? – Perspektiven der Kreislaufwirtschaft aus der Sicht der Hansestadt Hamburg

Die stoffliche Verwertung von Abfallströmen und die Abfallbehandlung mit Energierückgewinnung und Nutzung der „Folgeprodukte", wie Schlacke und Kompost, sind die beiden Säulen, auf denen die kommunale Abfallwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg basiert.

Die energetische Nutzung der Abfälle in Form von Strom, Wärme und Biogas ist ein Bestandteil der Doppelstrategie aus Entsorgungssicherheit und Ressourcenwirtschaft. Gleichzeitig werden die Getrenntsammlung und die möglichst hochwertige Verwertung von Abfallfraktionen in einem stetigen Verbesserungsprozess gefördert. Der Kauf der Müllverwertung Borsigstraße und die Schließung der MVA Stellinger Moor waren ein wichtiger Schritt für die Gewährleistung der Entsorgungssicherheit und setzten ein wichtiges Signal für das Wirken der Hamburger Recycling-Offensive.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 28. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (April 2016)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 3,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Ulrich Siechau
Rhea Hellermann
Dipl.-Ing. Jens Niestroj

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