Wie funktional darf die Ausschreibung sein? - Anforderungen an die Ausschreibung von Entsorgungsdienstleistungen

Leitfaden für die Erstellung einer verfahrensoffenen Ausschreibung mit rechtlichen Hintergrundinformationen und Entscheidungskriterien für den Verfasser

Die Rollenverteilung in der Abfallwirtschaft hat sich in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Die Tendenz, die Beauftragung Dritter zu nutzen und die Erfüllung von Pflichten zur Verwertung und Beseitigung an Dritte zu übertragen, hat stark zugenommen. Insbesondere im Bereich der Restabfallbehandlung werden die erforderlichen Leistungen zunehmend als Dienstleistung nach VOL/A ausgeschrieben. Die rechtssichere Durchführung einer Ausschreibung zur Restabfallbehandlung ist in der Regel eine hochkomplexe Aufgabe. Um die im Titel gestellte Frage „Wie funktional darf eine Ausschreibung sein?“ zu beantworten, kommt es ganz auf die Sichtweise an. Je funktionaler die Verdingungsunterlagen sind, umso komplexer und variantenreicher sind die Angebote, umso komplexer und komplizierter wird die vergaberechtskonforme Wertung der Angebote. Der Autor gibt dem Leser Kriterien zur Entscheidungsfindung an die Hand und erläutert die verschiedenen Risiken und Aspekte der Ausschreibung. Des Weiteren beeinhaltet der Beitrag ein Muster-Inhaltsverzeichnis einer verfahrensoffenen Ausschreibung.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 14. Kasseler Abfallforum-2002 (April 2002)
Seiten: 10
Preis inkl. MwSt.: € 5,00
Autor: Dipl. Ing. Nils Oldhafer

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