Flurschaden durch Anti-Littering - Die Pfandregelung auf Getränkeverpackungen trifft Entsorger hart

Die überraschend schnelle Einigung von Umwelt- und Wirtschaftsminister hat das Pflichtpfand in greifbare Nähe gerückt. Industrie, Handel und Entsorgungswirtschaft stehen damit vor einschneidenden Änderungen.

29.03.2001 Die Lippenbekenntnisse der Bürger sind eindeutig: In welcher Umfrage auch immer, veranstaltet von welchem Interessenträger auch immer - stets spricht sich eine deutliche Mehrheit für den Beibehalt des Mehrwegsystems in der Getränkeverpackung aus...

Unternehmen, Behörden + Verbände: UBA, Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), Umweltministerium, BDE
Autorenhinweis: Bernd Waßmann



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: März 2001 (März 2001)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Bernd Waßmann

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Zukunft der nachhaltigen Abfallwirtschaft in Nordrhein-Westfalen
© IWARU, FH Münster (5/2005)
„Am Roten Faden arbeiten“ titelte der Rat für Nachhaltige Entwicklung seine Stellungnahme zum Fortschrittsbericht 2004 der Bundesregierung. Dieses Motto möchte ich für meinen Vortrag für die 9. Münsteraner Abfallwirtschaftstage aufgreifen – es verknüpft das auf Langfristigkeit angelegte, konzeptionell übergreifende Leitbild der Nachhaltigkeit, das die Weltkonferenz der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro beschlossen hat, mit konkreten Handlungsschritten – und bestimmt meine Umweltpolitik für Nordrhein-Westfalen. In der Abfallwirtschaft bedeutet Nachhaltigkeit Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft. Dieses langfristige Ziel lässt sich nur erreichen, wenn wir es mit konkreten Maßnahmen füllen und uns bei jedem Schritt vergegenwärtigen, dass dieses Ziel die verschiedensten Interessen berührt und damit Zielkonflikte und Widersprüche unausweichlich sind.

Der Trend zum "Ein-Tonnen-System"
© ANS e.V. HAWK (3/2004)
Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: „Eins“ kann künftig auch „drei“ – wie derzeit in München – oder „sieben“ (!) – wie in Berlin – sein.

Entsorger bleiben skeptisch - Wirtschaft fordert eine rasche Lösung im Konflikt um das Pfandkonzept
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2003)
Die Vertreter der Wirtschaft sind sich einig: Wenn nicht bald mit der Umsetzung eines Pfandkonzepts in die Praxis begonnen wird, kann der geplante Stichtag 1. Oktober nicht eingehalten werden. Neben Industrie und Handel äußert auch die Entsorgungsbranche Bedenken.

Auf unsicherem Terrain - Entsorger machen erste Erfahrungen mit dem Pflichtpfand
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2003)
Nach langen Tauziehen zwischen Politik, Handel und Rechtssprechung wurde es am 1. Januar eingeführt – das Pflichtpfand auf Einwegverpackungen. Nun muss die Praxis zeigen, ob die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin propagierte Lenkungswirkung auf Verbraucher, Handel und Getränkeindustrie ihr Ziel erreicht. In der Entsorgungswirtschaft teilt sich der Markt für Verpackungsabfälle ein weiteres Mal, denn die bepfandeten Einwegverpackungen erfordern zusätzliche Logistiksysteme. Die ersten Mengen haben bereits ihren Weg über Sortieranlagen zu den Verwertern gefunden.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...