Private Inseln - Privatisierung statt Liberalisierung: Wassermärkte im Wandel

Knapp 7.000 meist kommunale Unternehmen betreiben in Deutschland Wasserversorgung im regionalen Monopol. Diese könnten bald fallen. Aus dem UBA kommen aber Befürchtungen, die auf die anerkannte deutsche Wasserqualität zielen. Deswegen könnte mehr Privatisierung der erste und für interessierte Entsorger wesentliche Schritt sein: Insellösungen in Kooperation zwischen Wirtschaft und Kommunen.

24.03.2001 Zwei internationale Spitzenplätze hat die deutsche Wasserwirtschaft sicher. Den einen für die weltweit anerkannte hohe Qualität deutschen Trinkwassers, der andere bezieht sich auf den Preis...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Umweltbundesamt (UBA), Berlin Wasser Holding, RWE, Vivendi, Allianz
Autorenhinweis: Cerstin Gammelin



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: März 2001 (März 2001)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Cerstin Gammelin

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Die neuen Umweltqualitätsnormen nach dem Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinien 2000/60/EG und 2008/105/EG in Bezug auf prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserpolitik
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Zu den vordringlichen Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie1 (WRRL) gehört das Erreichen eines guten chemischen und ökologischen Zustands von Oberflächengewässern und Grundwasserkörpern. Die Richtlinie wird von den Mitgliedstaaten auf der Ebene der Flussgebietseinheiten umgesetzt. Dazu waren die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2009 Bewirtschaftungspläne für ihre Einzugsgebiete sowie Maßnahmenprogramme für jede Gebietseinheit zu verabschieden. Die Vorgaben der WRRL wurden in Deutschland legislativ durch die Siebte Novelle zum Wasserhaushaltsgesetz und durch Änderung der Landeswassergesetze umgesetzt. Um das Ziel eines guten chemischen Zustands zu erreichen, müssen Wasserkörper die Umweltqualitätsnormen2 (UQN) einhalten, die auf EU-Ebene als sog. prioritäre und prioritär gefährliche Stoffe festgelegt worden sind3.

Steigende Huminstoffeinträge in Trinkwassertalsperren – Belastung aus naturbelassenen Standorten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2010)
Steigende Huminstoffeinträge in Trinkwassertalsperren führen zunehmend zu Schwierigkeiten bei der Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk. Der Beitrag erläutert am Beispiel der sächsischen Trinkwassertalsperre Carlsfeld die Problematik, nennt potenzielle Ursachen und stellt Maßnahmen des Talsperrenbetreibers zur Verringerung der Einträge vor.

Talsperrensicherheit durch nachhaltiges Personalmanagement
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2010)
Das Versagen des Absperrbauwerkes einer Stauanlage kann zu erheblichen Schäden für Mensch, Umwelt und Wirtschaft führen. Der Betreiber einer Stauanlage ist für die Sicherheit seiner Anlage verantwortlich und verpflichtet, für den Betrieb geeignetes Fachpersonal mit einer ausreichenden Qualifikation einzusetzen. Ein wesentlicher Bestandteil der anlagenspezifischen Sicherheitskonzeption ist die fachliche Qualifikation der an der Stauanlage tätigen Bediensteten. Somit ist durch den Anlagenbetreiber sicherzustellen, dass sein Personalmanagement auf einer nachhaltigen Fort- und Weiterbildung des Betriebspersonals basiert.

Anpassung der Stauanlagenbewirtschaftung an Veränderungsprozesse in Sachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2010)
Stauanlagen spielen in Sachsens Wasserwirtschaft eine wichtige Rolle und werden zumeist multifunktional genutzt. Sie haben hinsichtlich ihrer Stand- und Funktionssicherheit den allgemein anerkannten Regeln der Technik stets zu entsprechen. Ihre Bewirtschaftung unterliegt einem stetigen Prozess der Anpassung an sich verändernde natürliche und sozioökonomische Randbedingungen. Die im Verlauf von 20 Jahren ergriffenen Maßnahmen werden kurz vorgestellt.

Talsperrenbetrieb für den Naturschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2010)
WasserstandsschwanTalsperren und Naturschutz werden in der Regel als Gegensätze betrachtet. Im Oberharz gibt es aber alte Talsperrenanlagen, die nach einem über Jahrhunderte andauernden rücksichtslosen Betrieb eine extrem seltene Flora und Fauna erzeugt haben. Nachdem eine wasserwirtschaftliche Nutzung dieser Stauanlagen heute kaum noch erfolgt, wird ausdrücklich von den Naturschutzbehörden ein Betrieb mit weiterhin schwankenden Wasserständen gefordert.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...