Uran im Trinkwasser

Trinkwasser soll frei sein von Stoffen, die eine Schädigung der menschlichen Gesundheit bewirken können. Diese Forderung ist in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) festgeschrieben und wird bei Einhaltung der Grenzwerte weitgehend erfüllt.

Obwohl Uran in der TrinkwV als Parameter nicht berücksichtigt wird, ist seine toxische Wirkung als Schwermetall unbestritten. Durch verbesserte technische Möglichkeiten der chemischen Analytik stellt die Bestimmung von Uran in sehr niedrigen Konzentrationsbereichen kein Problem mehr dar. Sie kann routinemäßig durchgeführt werden. Die WHO hat für Uran einen vorläufigen Richtwert festgelegt.Um den unmittelbaren Zusammenhang von Urankontamination im Trinkwasser und einer Schädigung der Nierenfunktion des Menschen endgültig einordnen zu können, sind weitere Studien erforderlich. Die Untersuchung des Trinkwassers der Regierungsbezirke Chemnitz und Leipzig des Landes Sachsen auf seinen Uran-Gehalt erbrachte keine gesundheitlich brisante Gesamtsituation,wenn auch in Einzelfällen Werte festgestellt wurden, die einen Handlungsbedarf signalisieren.



Copyright: © Vulkan-Verlag GmbH
Quelle: GWF 05 / 2005 (Mai 2005)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Chem. Brigitte Seidel
Dipl.-Chem. Thomas Tuchscherer
Dr.-Ing. Ekkehard Hennebach
Dr. rer.nat. Michael Partisch

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Wie sind molekularbiologische Methoden sinnvoll in die Trinkwasseranalytik zu integrieren?
© Vulkan-Verlag GmbH (6/2005)
Seit mehreren Jahren werden molekularbiologische Verfahren für die Untersuchung von Wasser unterschiedlicher Herkunft und Beschaffenheit eingesetzt. Sie haben gegenüber den konventionellen, überwiegend auf der Anzucht und Vermehrung der Mikroorganismen beruhenden Methoden einige entscheidende Vorteile, insbesondere können sie Keime nachweisen, die im Labor nur langsam oder gar nicht wachsen.

Beeinflussung des Schwermetallverhaltens in der Abfallverbrennung
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (3/2005)
Die festen Rückstände der Müllverbrennung – Müllschlacke und Abgasreinigungsrückstände – sind wichtige Träger potentieller Wert- und Schadstoffe.

Freisetzungsverhalten von Chlor in Abhängigkeit von Schwefel und Alkalimetallen
© Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban (3/2005)
Im Vergleich zu konventionellen Brennstoffen wie Stein- und Braunkohle liegen die Chlorgehalte im Restabfall zum Teil um mehrere Zehnerpotenzen höher.

Generation eines Pseudomonas aeruginosa – Biofilms auf Biotit und dessen mikroskopische Charakterisierung
© Vulkan-Verlag GmbH (2/2005)
Zum Studium der Wechselwirkungen von Schwermetallen mit Biofilmen in der Umwelt ist die reproduzierbare Präparation und detaillierte Charakterisierung von Biofilmen auf Mineral- und Gesteinsoberflächen notwendig. 

Zur Chlordioxidbildung bei der elektrochemischen Trinkwasserdesinfektion
© Vulkan-Verlag GmbH (2/2005)
Chlordioxid ist ein wichtiges Desinfektionsmittel, das auch als Nebenprodukt bei der Trinkwasserelektrolyse entsteht.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...