Kombi-Lösung läuft schleppend an - Die Co-Vergärung von Bioabfall könnte eine Alternative sein

Klärschlamm gibt es genug und auch Faulraumkapazitäten sind ausreichend vorhanden. Am Institut für Kreislaufwirtschaft der Hochschule Bremen sind sich die Wissenschaftler zudem einig, dass sich Schlämme und Bioabfälle sinnvoll ergänzen. Deshalb gilt die Co-Vergärung dort als mögliche Alternative in der Diskussion um Kompost und Klärschlamm. Dennoch entwickelt sich die Methode zögerlich. Vor allem, weil es keine Planungssicherheit in der landwirtschaftlichen Verwertung gibt.

27.04.2004 Die Verwertung organischer Abfälle ist in Deutschland zu einem integralen Bestandteil der Kreislaufwirtschaft geworden. Nach Angaben des Umweltbundesamtes wurden bereits 1998 allein 7,5 Mio. Tonnen Bioabfälle sowie Grün- und Gartenabfälle aus Haushaltungen und dem angeschlossenen Gewerbe erfasst. Zu diesen Mengen kommen Klärschlämme - 2000 waren es bereits 2,3 Mio. Tonnen Trockensubstanz pro Jahr -, Gülle mit rund 220 Mio. Tonnen pro Jahr und eine Vielzahl organischer Substrate aus der Landwirtschaft, dem Gewerbe sowie der Industrie...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Umweltbundesamt, Bioverwertungsgesellschaft Radeberg (BVR), Linde KCA Dresden, Institut für Kreislaufwirtschaft GmbH Hochschule Bremen
Autorenhinweis: Dr. Martin Wittmaier Institut für Kreislaufwirtschaft GmbH Hochschule Bremen



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: April 2004 (April 2004)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Martin Wittmaier

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