Ziel erreicht

Beim Projekt PREGAS begaben sich steirische Firmen mit Erfolg
auf konsequenten Abfallvermeidungskurs

Österreich hat sich im Nationalen Umweltplan (NUP) für die Orientierung an einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik ausgesprochen. Eine der wesentlichen Forderungen des NUP besteht darin, einer Stoffstromwirtschaft, die sich an der Schonung von Ressourcen orientiert, den Vorrang einzuräumen vor einer reinen Abfallwirtschaft, die sich darauf beschränkt, unerwünschte oder nicht mehr gebrauchte Produkte zu beseitigen und zu behandeln. Stoffstromwirtschaft heißt Vermeiden, Vermindern und Verwerten anstelle von Entsorgung. Diese Prinzipien auf betrieblicher Ebene speziell für den Bereich gefährliche Abfälle umzusetzen, war Ausgangspunkt für das Projekt PREGAS. In diesem Vorhaben der Steiermärkischen Landesregierung und der Wirtschaftskammer Steiermark sollten die Vermeidungspotentiale für ausgewählte gefährliche Abfälle abgeschätzt und Optionen für die Vermeidung erarbeitet und umgesetzt werden. Der Projekterfolg zeigt, daß man sich auf dem richtigen Weg befindet. Immerhin konnten die sogenannten gefährlichen Abfälle, hierzu zählen Lackierabfälle, Öl-/ Wassergemische und -emulsionen sowie Altöle, um 960 Tonnen pro Jahr verringert werden.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 02/1998 - Abfallvermeidung (Mai 1998)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr Johannes Fresner
Ao. Prof. Doz. Hans Schnitzer

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