Vorsorgen statt entsorgen

Auf dem Weg in eine nachhaltige Stoffwirtschaft ist die Abfallwirtschaft ein Umweg

Auf dem Weg in eine Ökonomie der Nachhaltigkeit ist es notwendig, die stoffliche Seite des Wirtschaftsprozesses zu verstehen und zu gestalten. In der Entsorgung hat jetzt ein Prozeß begonnen, der auf den ersten Blick nach einem grundlegenden Wertewandel aussieht: Was bislang als Abfall galt, beginnt mehr und mehr zu einer Produktlinie zu werden. Das neue Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG), das im Oktober 1996 in Kraft getreten ist, zielt darauf ab, die Wirtschaft in eine "Kreislaufwirtschaft" zu überführen. Dabei wird unter "Kreislaufwirtschaft" die Verknüpfung der Stoffströme innerhalb des Wirtschaftsraumes verstanden, also die Rotation von Stoffen in der Produktions- und Konsumtionssphäre. Welche Veränderungen lassen sich von der neuen abfallrechtlichen Situation erwarten, wenn der Stoffaustausch zwischen menschlichem und ökologischem Haushalt in seiner Gesamtheit in den Blick genommen wird? Wie wirken sich die Chancen und Risiken dieser Veränderungen auf das Ziel aus, die Wirtschaft in eine Ökonomie der Nachhaltigkeit umzugestalten?



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 02/1998 - Abfallvermeidung (Mai 1998)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Sabine Hofmeister

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Umsetzung des Einwegkunststofffonds in der Praxis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Mit der Verabschiedung des Einwegkunststofffondsgesetzes wurde die erweiterte Herstellerverantwortung für bestimmte Einwegkunststoffartikel nach Artikel 8 der EU- Einwegkunststoffrichtlinie in nationales Recht umgesetzt.

Abfallsammlungen und öffentliches Straßenrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2024)
Auf der Grundlage der bislang ergangenen, straßenrechtlichen Rechtsprechung ist der Gesichtspunkt der Übermöblierung des öffentlichen Verkehrsraums und die dadurch bedingte negative Beeinflussung (Verschandelung) des Ortsbildes – einschließlich der nicht hinzunehmenden Begleitumstände wie etwa der Vermüllung der Standplätze – grundsätzlich eine tragende straßenrechtliche Erwägung, um die Anzahl von Alttextilien-Sammelcontainern auf öffentlichen Flächen zu begrenzen und Anträge auf Erteilung einer straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnis abzulehnen, wenn die durch Ratsbeschluss festgelegte Zahl an Standorten auf öffentlichen Flächen erreicht worden ist.

Normungsroadmap Circular Economy – Rechtsetzung und Standards in der EU und DE
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2023)
Der sog, „Töpfervertrag“ war Auslöser für die Gründung des NAGUS und ist auch weiterhin die Grundlage für die Arbeiten der KU und des Normenausschusses. Während unter Federführung des NAGUS wegweisende Normen wie ISO 14001 zu Umweltmanagementsystemen, ISO 14040 zu Ökobilanzen, ISO 14024 zu Umweltzeichen sowie ISO 50001 zu Energiemanagementsystemen erarbeitet wurden, unterstützt die KU die DIN-Normenausschüsse dabei, Umweltgesichtspunkte in ihrer Arbeit zu berücksichtigen.

Rechtsfragen zur Mantelverordnung (Teil 3)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2023)
Wie ist die Eignungsnachweis-Pflicht für mobile Aufbereitungsanlagen zu erfüllen?

Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und seine Unterschiede zum künftigen Europäischen Lieferkettengesetz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2023)
Der Beitrag befasst sich mit den Anforderungen, die das im Bundesgebiet geltende Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) an die Unternehmen stellt, und den Unterschieden zu der derzeit in der EU geplanten Richtlinie eines Europäischen Lieferkettengesetzes.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...