Wie lässt sich das Abfallverhalten steuern?

Die Herausforderungen im Abfallmanagement sind hoch komplex und vielfältig. Zahlreiche verschiedene Aspekte greifen ineinander und betreffen verschiedene gesellschaftliche Systeme und deren Akteure. Letztendlich geht es um die Frage, wie es gelingen kann, mit den uns zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen, aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive heraus, effektiv und effizient umzugehen. Die Berücksichtigung des Wertesystems der Gesellschaft, wie z.B. der wachsenden Forderung nach einem nachhaltigen Umgang
mit diesen Ressourcen, spielt dabei eine wichtige Rolle.

In der Umweltsoziologie wird davon ausgegangen, dass sich das Umweltverhalten grundsätzlich auf unterschiedliche umweltrelevante Bereiche bezieht. Zu unterscheiden ist hier beispielsweise ein Verhalten mit dem Ziel der Abfallvermeidung, das bewusste Energiesparen oder das umweltfreundliche Konsumverhalten. Empfehlungen an die Konsumenten zu einem umweltfreundlichen Verhalten, werden entsprechend unterschiedlicher Faktoren auch nur wenig, teilweise oder voll umgesetzt. Im Rahmen dieses Papers wird der Fokus auf zwei Teilaspekte gelenkt. Zum einen drängt die Frage nach einer adäquaten Lösung im Umgang mit Lebensmitteln. Zu viele Lebensmittel landen im Abfall, noch bevor sie den Essenstisch überhaupt erreicht haben. Ein weiteres immer drängenderes Thema ist der Bereich Mobilfunkgeräte. Die Anzahl der sich um Umlauf befindenden Handys steigt jährlich. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, hier einen in sich geschlossenen Stoffkreislauf zu etablieren, um die in den Geräten enthaltenen wertvollen Stoffe wiederverwerten zu können.



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 12. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (Februar 2011)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 3,50
Autor: M.A. Viola Schetula

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