Massnahmen zur Bewusstseinsbildung in der Abfallwirtschaft

Am 13. Februar 2007 hat das Europäische Parlament die Novelle zur Abfallrahmenrichtlinie beraten und dabei postuliert, dass die Gesellschaft in den Mitgliedsländern zukünftig eine „Recycling Gesellschaft“ sein soll. Das bedeutet, dass künftig Abfall nicht mehr beseitigt werden soll, sondern dass differenzierte Stoffströme in einer Kreislaufwirtschaft organisiert werden sollen.

Die Gesetzgebung, auch „acquis communautaire“ genannt, der EU ist auf dem Gebiet der Abfall- und Kreislaufwirtschaft sehr umfangreich und vielfältig, in machen Teilgebieten auch sehr speziell. Dieses Regelwerk, das erst durch nationales Recht vollzogen werden kann, wird aber nur dann von der Bevölkerung akzeptiert und befolgt, wenn dessen Plausibilität vermittelt werden kann. Dazu ist professionelle PR Arbeit notwendig, die keine kurzatmige Waschmittelwerbung sein darf. Nach den Kampagnen mit besonderen Gags muss eine langfristige Strategie greifen, die relevante abfallwirtschaftlich Botschaften vermittelt und die auch materielle Komponenten einbaut, damit der Bürger seinen persönlichen „Vorteil“ erkennt und „bei der Sache bleibt“. Die Vielfalt von möglichen Aktionen werden beispielhaft durch in Rumänien gewonnene Erfahrungen dargestellt.



Copyright: © Universität Stuttgart - ISWA
Quelle: TAKAG 2008 - İZMİR (November 2008)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 3,00
Autor: Dipl.-Ing. Frank Schweizer

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Position der kommunalen Abfallwirtschaft zur Diskussion um ein Wertstoffgesetz
© Universität Stuttgart - ISWA (9/2014)
Die mögliche Weiterentwicklung der Verpackungsverordnung zu einem Wertstoffgesetz bestimmt nach wie vor die abfallpolitische Diskussion, nachdem in der letzten Legislaturperiode eine entsprechende Verabredung der damaligen Koalitionsfraktionen mangels politischer Konsensbildung der maßgeblichen entsorgungswirtschaftlichen Akteure nicht umgesetzt werden konnte. Nun soll in dieser Legislaturperiode ein neuer Versuch unternommen werden, die rechtlichen Voraussetzungen für die gemeinsame Erfassung von Verpackungsabfällen und stoffgleichen Nichtverpackungsabfällen zu schaffen, für den Herbst 2014 hat das Bundesumweltministerium die Vorlage eines entsprechenden Gesetzesentwurfs angekündigt.

bifa-Text Nr. 65: Eigenverwertung von Bioabfällen - Eigenkompostierung, Eigendeponierung, illegale Eigenentsorgung
© bifa Umweltinstitut GmbH (12/2015)

Treibhausgas- und Ressourceneinsparpotenziale gesteigerter Erfassungsmengen und Verwertungsquoten
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Die EU-Abfallrahmenrichtlinie sieht eine getrennte Erfassung von Bio- und Grünabfällen, Kunststoffen, Metallen, Glas und Papier ab dem Jahr 2015 vor. Vor dem Hintergrund des derzeit in Vorbereitung befindlichen Wertstoffgesetzes zur Umsetzung dieser Vorgaben hat das Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur- Management GmbH INFA die Potenziale zur Steigerung der Erfassung und des Recyclings von Wertstoffen aufgezeigt. In der ambitionierten Variante wurden auf Bundesebene zusätzliche Wertstoffpotenziale in Höhe von 95 kg je Einwohner und Jahr, beziehungsweise 7,8 Mio. Mg pro Jahr, ermittelt. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit einer Abschätzung der mit diesen zusätzlichen Wertstoffpotenzialen erzielbaren Klimaschutz-, Energie- und Ressourceneinsparpotenziale.

Die Zulässigkeit der kommunalen Wertstofftonne nach dem Abfallrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2010)
Gegenwärtig stellen mehrere öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger Überlegungen an, in ihrem Einzugsgebiet eine kommunale Wertstofftonne einzuführen, in der neben stoffgleichen Nicht-Verpackungsabfällen und sonstigen Wertstoffen auch Verpackungsabfälle erfasst werden können. Ob und inwieweit ein solches Vorhaben rechtlich zulässig ist, wird im Folgenden unter abfallrechtlichen, insbesondere verpackungsrechtlichen Gesichtspunkten beleuchtet.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...