Entsorgungs- und Verwertungskonzeption von Schwachgas der Deponie Eichelbuck

Mit Ende der Deponierung von organischem Abfall auf den ehemaligen Hausmülldeponien nimmt die Deponiegasproduktion auf diesen Deponien stetig ab. Zur Vermeidung der Emission des noch entstehenden Deponiegases und der damit verbundenen klimaschädlichen Belastungen sowie aus Gründen der Sicherheit auf dem Deponiekörper selbst sowie in der näheren Umgebung ist dieses Deponiegas weiterhin möglichst vollständig zu erfassen und möglichst schadlos zu entsorgen.

Die hier vorherrschende Entgasungssituation ist dann gekennzeichnet durch eine geringe und mit der Zeit weiter abnehmende Gasmenge und eine meist schlechtere Gasqualität in Hinsicht auf deren Brennleistung.
Dies stellt den Deponiebetreiber vor neue Herausforderungen bei der Deponiegaserfassung (mit dem Ziel eines möglichst hohen Erfassungsgrades) und bei dermöglichst ökologischen und ökonomischen Entsorgung dieses Deponiegases (mit dem Ziel der energetischen Verwertung).
Im Folgenden werden für diese Aufgabenstellung einige grundsätzliche Möglichkeiten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) exemplarisch unter dem Aspekt der ökologischen und ökonomischen Wertung aufgezeigt und weiter eine auf der Deponie Eichelbuck der Stadt Freiburg gewählte Lösung vorgestellt.



Copyright: © Universität Stuttgart - ISWA
Quelle: Zeitgemäße Deponietechnik 2015 (Mai 2015)
Seiten: 16
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Johann Roth

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