Der alte Filmklassiker „Auf der Jagd nach den grünen Diamanten“ hat eine ungeahnte Aktualität erreicht, nur dass es längst nicht mehr nur um Diamanten oder andere „klassischen Edelmetalle“ wie Gold geht, sondern
um „schnödes“ Kupfer, Aluminium, und auch, viel feiner und kleiner, um die kritischen „selteneren“ Rohstoffe, wie Indium, Gallium oder Neodym. „Tiffany’s“ liegt heute am Wertstoffhof und Edelmetalle sind längst „the industry‘s best friend“.
Das Thema „Ressourceneffizienz“ ist zu Recht auf der Tagesordnung weit nach vorne gerückt. Es dämmert mittlerweile auch vielen Betriebswirtschaftlern, dass „bei allem Respekt“ das Thema Energie und Energiekosten in vielen Bereichen weit überbewertet worden ist, während die Frage des Materialeffizienz und auch der künftigen Rohstoffsicherung für die Produktion deutlich unterbelichtet wurde. Dies gilt vor allem, wenn man deren betriebswirtschaftlichen Relationen im Betriebsprozess konkret gegenüber stellt. Die politische, geografische und geologische Verfügbarkeit der „frisch geschürften“ Rohstoffe ist heute nicht wirklich seriös vorhersehbar. Abschätzungen sind allerdings selten beruhigend. Fest steht nur, dass die Preise extrem volatil sind und die deutsche Industrieproduktion von diesen kritischen Rohstoffen strategisch enorm abhängig ist. Für den Bereich Photovoltaik mit extremen Wachstumsprognosen sind beispielsweise Indium und Gallium nach heutigem Technikstand existenziell. Die ökologisch und ökonomisch richtige Antwort auf diese kritische Entwicklung kann nur „Steigerung der Ressourceneffizienz“ und „Wiedergewinnung der verwendeten Rohstoffe“, d. h. Kreislaufführung lauten. Alternativen sind schwer vorstellbar.
| Copyright: | © Universität Stuttgart - ISWA | |
| Quelle: | Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress 2014 (September 2014) | |
| Seiten: | 9 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Ministerialrat Harald Notter | |
| Artikel weiterleiten | Artikel kostenfrei anzeigen | Artikel kommentieren |
Verwertungsmöglichkeiten von Bettaschen aus der Abfallverbrennung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Wirbelschichtfeuerungsanlagen machen etwa ein Drittel der österreichischen Abfallverbrennungskapazität aus. In diesen Verbrennungsanlagen entstehen unter Anderem Bettaschen als fester Rückstand. Diese enthalten große Mengen an Glas, sowie Metalle und inerte Materialien wie Keramik, Steine, Beton oder Ziegel. Mittels moderner Aufbereitungstechnologie ist es möglich, in den Bettaschen enthaltene Wertstoffe rückzugewinnen.
BatterySort: Ein Sortiersystem zur Detektion und Aussortierung von Li-Ionen-Batterien aus Abfallströmen zur Vermeidung von Bränden
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Fehlwürfe von Batterien, insbesondere Lithium-Ionen-Batterien und Elektroaltgeräten in Siedlungsabfällen, führen in Sortieranlagen häufig zu Bränden mit erheblichen Schäden.
Metal recovery over the product life cycle
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
The voestalpine Group's High Performance Metals Division is globally known for producing high-quality steels using well defined combinations of alloy elements and sophisticated production techniques. What makes these steels special is the set of exceptional properties such as resistance to corrosion and heat, high purity, and extreme durability that makes our products suitable for diverse applications, from aviation to construction of turbine blades and high pressure die casting tools.
Anwendung von FOST zur Annotierung von Metallverbundabfällen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
In diesem Paper wird ein halbautomatischer Video-Annotation-Ansatz vorgestellt, der den Annotierungsaufwand im Bereich des maschinellen Sehens erheblich reduziert. Das entwickelte Tool, genannt „Fast Object Segmentation and Tracking Tool“ (FOST), wurde speziell für das KIRAMET-Projekt zur Segmentierung und Verfolgung von Metallverbundabfällen entwickelt.
Drucklose Membranfiltration in der industriellen Wasseraufbereitung und
Kreislaufwirtschaft
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Bei der Membrantechnik handelt es sich um Verfahren, die reproduzierbar und durch Numbering- Up skalierbar sind. Zudem sind Membranverfahren energetisch günstig, bewährt und besitzen einen kleinen Fußabdruck.
