Der EdDE e.V. hat über seinen Arbeitsausschuss „Biologische Abfallbehandlung“ die Studie „Einflussgrößen auf die separate Bioguterfassung unter besonderer Berücksichtigung der Qualität“ beauftragt, welche im letzten Jahr durch das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart und das Ingenieurbüro für Sekundärrohstoffe und Abfallwirtschaft (ISA) in enger Abstimmung mit den Mitgliedern des EdDE-Arbeitsausschusses durchgeführt und abgeschlossen wurde.
Anlass für die Initiierung des Projektes war die geforderte flächendeckende getrennte Erfassung von Bioabfällen aus Haushalten nach § 12 Kreislaufwirtschaftsgesetz und die damit steigenden Biogutmengen. Diese stellen die Akteure der Bioguterfassung, -behandlung und -verwertung vor die Herausforderung im Sinne eines versorgungsorientierten Kreislauf- und Ressourcensystems eine gleichmäßige und hohe Qualität ihrer Produkte zu gewährleisten. Hierbei werden zunehmend Probleme mit Verunreinigungen im angelieferten Biogut festgestellt, wodurch die Sensibilität in der Bevölkerung und bei den Anwendern gestiegen ist. Gleichzeitig steigt vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl kombinierter Vergärungs-/Kompostierungssysteme und der Konsequenzen für die einzelne Anlage auch die abfallwirtschaftlichen Relevanz der Problemstellung.
| Copyright: | © Universität Stuttgart - ISWA | |
| Quelle: | BioabfallForum 2016 (September 2016) | |
| Seiten: | 8 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Lea Böhme Dipl.-Ing. Anna Fritzsche o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert Dipl.-Ing. Ralf Gottschall | |
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Vollumfängliche Kreislaufwirtschaft an einem Standort
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Die Trockenfermentationsanlage Fuchsluger zeigt, wie sich biogene Reststoffe effizient und nachhaltig in einem geschlossenen Kreislaufsystem verwerten lassen. Aus Biomüll und Grünschnitt entsteht durch Trockenvergärung hochwertiges Biomethan, das nach Aufbereitung ins Erdgasnetz eingespeist und so zur regionalen Versorgungssicherheit beiträgt.
Reversible Brennstoffzellenkraftwerke für Biogasanlagen
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Reverion hat ein reversibles Brennstoffzellenkraftwerk für den Einsatz in Biogasanlagen entwickelt. Die Technologie basiert auf Hochtemperatur-Brennstoffzellen, die sowohl im Stromerzeugungs- als auch im Elektrolysebetrieb betrieben werden können. Dadurch lassen sich Wirkungsgrade von bis zu 80 % erreichen.
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Die TGV – Thöni Gärrestverwertung behandelt Gärreste aus Vergärungsanlagen und verarbeitet sie zu hochwertigem Kompost. Das System schließt die Lücke zwischen anaerober Vor- und aerober Nachbehandlung. Durch eine eigene Technologie werden Schnittstellen reduziert und Planung sowie Ausführung aus einer Hand ermöglicht.
Bioabfall aus der Mehrfamilienhausbebauung – ein wenig genutztes Potenzial
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Grüngut – Multitalent mit sehr hohen ungenutzten Potenzialen
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