Untersuchung zur Minimierung der Kupferabgabe in Trinkwasserinstallationen

Ergebnisse aus Teil II des Projektverbundes: Untersuchungen zum Einfluss anorganischer Wasserinhaltsstoffe auf die Kupferkorrosion

Mit der Neufassung der europäischen Trinkwasserrichtlinie wurde eine Novellierung der deutschen Trinkwasserverordnung erforderlich. Parameterwerte sind danach am Zapfhahn des Verbrauchers einzuhalten, dementsprechend war zu erwarten, dass Rohrnetz- und Hausinstallation stärker ins Blickfeld rücken. U. a. wurde der Parameterwert für Kupfer auf 2 mg/L als Wochenmittelwert festgelegt. Dieser gilt als eingehalten, wenn der pH-Wert des Wassers über 7,4 liegt, in allen anderen Fällen muss die Beurteilung anhand des Mittelwerts der Kupferkonzentration nach DIN 50931, Teil 1 „Korrosion der Metalle, Korrosionsversuche mit Trinkwässern, Veränderung der Trinkwasserbeschaffenheit“ erfolgen, der in Rohrversuchen ermittelt wird.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 12-2005 (Dezember 2005)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Professor Dr. Siegfried H. Eberle
Dipl.-Ing Susanne Reicherter

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