Regulierung ante portas: Handlungsbedarf für Energieversorgungsunternehmen

Mit Inkrafttreten des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) wird die derzeitige Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP) unter ihrem neuen Namen „Bundesnetzagentur“ auch die Regulierung für den Strom- und Gasmarkt übernehmen. Wichtiger Schlüssel für die richtige Kommunikation zwischen Versorgungsunternehmen und Behörde ist dabei das Regulierungsmanagement.

Das Inkrafttreten des EnWG steht unmittelbar bevor. Die Umsetzung des Unbundlings und die Einführung eines Regulierers bedeuten für die deutsche Energiewirtschaft einen Paradigmenwechsel. Die Bundesnetzagentur, so der Name der dann auch für die Energiewirtschaft zuständigen Regulierungsbehörde, wird ihren gesetzlichen Regulierungsauftrag ernst nehmen und Druck auf die Netzentgelte ausüben. Hierzu ist sie mit weit reichenden Befugnissen ausgestattet. Die Bewältigung der operativen Daten- und Berichtserfordernisse stellt einerseits neue Anforderungen an die Unternehmen. Andererseits wird die Regulierung zu einem der bedeutendsten Einflussfaktoren auf den wirtschaftlichen Erfolg von Energieversorgungsunternehmen – Regulierungsmanagement stellt damit eine der wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen für die Unternehmensleitungen dar.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 06-2005 (Juni 2005)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Kfm. Matthias Laue

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