Einfluss der Einbaubedingungen auf das Verhalten von Kreiselpumpen

Der DVGW hat unter der Federführung des Projektkreises „Förderanlagen“ den Einfluss der Einbaubedingungen von Kreiselpumpen auf deren Betriebsverhalten untersuchen und Handlungsempfehlungen erarbeiten lassen.

Kreiselpumpen sind Hauptbestandteile in Wasserversorgungsanlagen und haben deshalb auch eine direkte Auswirkung auf deren Betriebsverhalten und -kosten. In der Regel werden Pumpen nach ihren nominalen Betriebsdaten ausgewählt, wobei diese bei den Herstellern in bestimmten Prüfanlagen mit optimalen Zuströmungseigenschaften gemessen werden. In der Praxis sieht es oft anders aus: Rohrkrümmer, Querschnittsübergänge, T-Stücke oder auch Armaturen sind unmittelbar vor den Pumpen eingebaut. Dies hat eine ungleichförmige Geschwindigkeits- und Druckverteilung, teilweise auch eine wirbel- und/oder drallbehaftete Strömung im Eintrittsstutzen der Pumpe zur Folge. Die Anströmung weicht von der Idealen ab und beeinflusst das Betriebsverhalten der Pumpe. Zu untersuchen, in welchem Maße dies Einfluss auf das Betriebsverhalten von Kreiselpumpen hat, war das Hauptziel des Forschungsprojekts, das von Februar 2003 bis Dezember 2004 am Institut Turbomaschinen und Fluidantriebstechnik der Technischen Universität Darmstadt durchgeführt wurde.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 10-2005 (Oktober 2005)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Dipl.-Ing Miriam Roth

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