Korrosionsschutz von Armaturen durch Hülsrohrverfüllung

Die unzureichende Isolation von Armaturen kann durch das Hervorrufen großer Spannungstrichter zu einer Beeinträchtigung des Kathodenschutzes führen. Abhilfe schafft hier die Verfüllung der Schiebergestänge-Hülsrohre mit einer dauerplastischen Korrosionsschutzmasse auf Petrolatum-Basis.

Der Korrosionsschutz der Gastransport- und Verteilungsnetze hat heute durch den Einsatz hochwertiger Umhüllungsmaterialien und -technologien sowie durch den kathodischen Korrosionsschutz einen hohen Standard erreicht. Selbst Netzteile mit unterschiedlicher Umhüllungsqualität, z. B. Altbitumenumhüllungen angrenzend an moderne Kunststoffumhüllungen, können effektiv kathodisch geschützt werden. Probleme entstehen gegebenenfalls dort, wo großflächige Fehlstellen den Schutz benachbarter kleinerer Fehlstellen überlagern und damit deren Lokalisierung und Überwachung erschweren oder unmöglich machen. Derartige Situationen finden sich z. B. an Erdeinbauarmaturen mit nicht umhüllten Gestängen, die durch Wasser oder Verunreinigungen im Hülsrohr leitend mit dem Erdreich verbunden sind. Dadurch wirken sie wie eine große Umhüllungsfehlstelle, was sich bei Messung des lokalen Schutzpotenzials in Form großer Spannungstrichter von bis zu einigen 100 mV bemerkbar macht.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 11-2005 (November 2005)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Michael Quast

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Herstellung flüssiger Rohstoffe aus hochkalorischen Abfällen als Grundstoffe für die Chemieindustrie
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Das Team von RECENSO hat ein Verfahren zur industriellen Anwendung gebracht, mit dem sich diverse, wie auch gemischte kohlenstoffhaltige Einsatzmaterialien in flüssige und universell verwendbare Kohlenwasserstoffgemische umwandeln lassen. Diese können dann als Grundstoffe für vielfältige neue Produkte genutzt werden.

Neues Leben für den Kunststoff: Ökodesign und Absatz der Recyclingprodukte sind wichtige Faktoren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Das Recycling von Kunststoff schont gegenüber der Neuproduktion Ressourcen und spart viel CO2 ein. So reduziert die Verwendung von recyceltem PET über 75 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu PET-Neuware. Der Umweltschutz beginnt bereits beim Ökodesign, setzt ein konsequentes Sammeln und Recyceln der Materialien voraus und benötigt schließlich aufgeklärte Verbraucher, die auf ein umfassendes Angebot an Recyclingprodukten aus der Industrie zurückgreifen können.

Das meiste ist Verpackung: Das ,Stoffstrombild Kunststoffe‘ ist ein Werk mit vielen Schattierungen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Die aktuelle Studie ,Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2017‘ präsentiert Daten zur Erzeugung, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoff. Die Erhebung, an der Verbände und Unternehmen der gesamten Kunststoffwertschöpfungskette beteiligt waren, leistet so einen wichtigen Beitrag für die aktuelle Circular-Economy-Diskussion. Sie zeigt aber auch die Defizite.

Granit in der Mikrowelle: Hartes Gestein lässt sich mit elektromagnetischen Wellen zerstören
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Der konventionelle Abbau von mineralischem Gestein ist sehr energieintensiv. Wissenschaftler der Universität Leoben forschen an Methoden, auch extrem hartes Material wie Granit mit Mikrowellen deutlich energiesparender aufspalten zu können. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend – auch und gerade für das Baustoffrecycling.

Filterautomaten bewähren sich im Dauereinsatz: Rauchgaswäsche arbeitet rund um die Uhr
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Die von der Currenta GmbH am Chempark-Standort Leverkusen betriebenen Sonderabfallverbrennungsanlagen unterliegen den Vorgaben der 17. BImSchV und verfügen deshalb über eine Rauchgaswäsche. Bis 2017 sorgten zwei Kammerfilterpressen für die saubere Trennung von Filtermaterial und Waschwasser. Seitdem sind Filterautomaten der Aquachem GmbH im Einsatz, die vor allem kostengünstiger arbeiten.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...