Energieversorgungsbetriebe digitalisieren ihre Funk-Netze: TETRA-Standard löst analoge Bündelfunksysteme ab.

In Deutschland gilt die öffentliche Diskussion über den Einsatz des digitalen professionellen Mobilfunks (Digitalfunk) hauptsächlich dem Anwenderpotenzial der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Doch digitale Funksysteme nach dem europäischen TETRA-Standard (Terrestrial Trunked Radio) werden auch von Energieversorgungs- und Verkehrsbetrieben etc. genutzt.

Die Stadtwerke Münster haben bereits im Jahr 2002 ihre alten analogen Funknetze für rund 1.200 Mitarbeiter in den Geschäftsbereichen Energie-, Wärme- und Wasserversorgung sowie Verkehrsbetriebe auf ein digitales Funknetz umgestellt. Bei den großen Energieversorgungsunternehmen starteten 2005 umfangreiche Investitionen in den Aufbau von TETRA-Funksystemen. Sie können TETRA beispielsweise als Kommunikationsinstrument der Bereitschaftsdienste, der Werkfeuerwehren sowie des Service-, Wartungs- und Entstörpersonals, aber auch für die Fernüberwachung ihrer technischen Anlagen einsetzen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 12-2006 (Dezember 2006)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Jörg Funke

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